Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

Dienstag, 03.05.2022 um 20:11

Unfreiwilliger Wechsel beim Maimarkt

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Corona mag die Reiter nicht. Im vergangenen Jahr wurde Mannheims Reiterpräsident Peter Hofmann von der Pandemie zu einem Maimarkt-Turnier ohne Zuschauer gezwungen. Und jetzt, wo alles wieder normal laufen sollte, sitzt der Chef der Mannheimer Reitturniere zuhause auf dem Almenhof und kümmert sich online um sein Turnier. Der 72-jährige Reitsport-Funktionär musste sich in Corona-Quarantäne begeben. Zu  den abendlichen Orga-Sitzungen ist er live von zuhause zugeschaltet.

Zu seinem eigenen Erstaunen klappt alles wie am Schnürchen. „Man soll nicht denken, dass man unersetzlich ist“, schmunzelte er selbst – angesichts des reibungslosen Ablaufs. Allerdings ist das Team Maimarkt auch gut eingespielt, und Peter Hofmanns Sohn Paul – immerhin früher unter anderem Deutscher Jugendmeister im Springreiten und längst ein erfolgreicher Unternehmer – probiert schon mal aus, wie es sich in den Fußstapfen des Vaters anfühlt. In der Reiterszene hat man sowieso Hoffnungen auf diese Art der Erbfolge.

Allerdings, tragisch wäre es schon, wenn Peter Hofmann bis zum Wochenende immer noch in Isolation bleiben müsste – ausgerechnet im 40. Jahr seines Ehrenamtes als Turnierchef und beim Nationenpreis, den er sich so sehnlich gewünscht hat. Jetzt testet er, was die Stäbchen hergeben.

Sportlich gesehen, sind die Para-Equestrians, die Dressurreiter mit Handicap, am Dienstag in den Wettkampf gestartet. In den Einzelwertungen der Behindertengrade I (am meisten Beeinträchtigungen) bis V (am wenigsten Beeinträchtigungen) ist das deutsche Para-Team nach dem ersten Tag in Führung gegangen. Dabei setzt Bundestrainer Bernhard Fliegl auf eine Mischung aus bewährten Paralympics und neuen Gesichtern. Die Equipe mit Martina Benzinger/Nautika (Grade I), Bronze-Medaillen-Gewinnerin Regine Mispelkamp mit Highlanders Delight (Grade V), Heidemarie Dresing mit La Boum (Grade II) und Giana Regenbrecht (ebenfalls Grade II) mit Fürst Sinclair.

Mona-Sophie Bimmel aus Ilsfeld, die erstmals im deutschen Para-Team antritt, zeigte im Sattel ihres schicken Rappen Fabricio von Nymphenburg eine harmonische Vorstellung und belegte knapp hinter der routinierten Regine Mispelkamp Rang zwei. Am Mittwoch wird die Nationenpreiswertung der Paras nach dem zweiten Tag entschieden sein (rok/Foto: Yadel Möhler).

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
×
Reiterjournal Special

Warte mal kurz...

Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.

gleich gehts weiter...