Mona Bimmel im deutschen Para-Team
Etwas unbemerkt von der Öffentlichkeit, hat die 26-jährige baden-württembergische Dressurreiterin Mona Bimmel einen Platz in der Nationalmannschaft der Para-Equestrians bekommen. Am Wochenende ritt die Journalistin und Jung-Redakteurin des Reiterjournals ihren ersten Nationenpreis im belgischen Waregem, nächste Woche auf dem Mannheimer Maimarkt steht schon der nächste Einsatz bevor. Bislang war sie in FN-Regelprüfungen erfolgreich und sogar siegreich bis zur Klasse S.
Beim Nationenpreis-Debüt lief nicht alles nach Plan. Ihr zwölfjähriger Rappe Fabricio von Nymphenburg leistete sich einen Bocksprung, kleinere Fehler schlichen sich ein, so dass ihr Endergebnis unter 70 Prozent blieb. Das bedeutete in der Mannschaftswertung Rang sechs hinter Niederlande, Belgien, Frankreich, Dänemark und Italien. Mona Bimmel, deren Eltern beide Berufsreiter sind, reitet mit einem künstlichen Kniegelenk in Grade 5, der Stufe für die geringste Behinderung. Sie bildete eine Equipe mit Martina Benzinger, Gianna Regenbrecht und Melanie Wienand. In der Einzelwertung belegte sie als beste Deutsche Rang acht (rok).
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