Fahrausschuss trifft sich in doppelter Besetzung
Das Personalkarussell dreht sich im Disziplinausschuss Fahren
Mitte April traf sich der Disziplinauschuss Fahren in Gärtringen zu einer besonderen Sitzung. Denn im Frühjahr 2022 standen einige personelle Veränderungen an. Um einen schönen und nahtlosen Übergang zu schaffen, lud der Landesverband alle alten sowie neuen Ausschussmitglieder zur Sitzung. Nach 8 Jahren beispiellosem Einsatz als Sprecherin des Ausschusses wurde Bettina Rigbers-Böhnisch aus dem Amt verabschiedet. Miriam Abel, bedankte sich mit warmen Worten im Namen des Landesverbands für die angenehme und stets gewinnbringende Zusammenarbeit. Als Nachfolger wurde, durch die Mitglieder des Ausschusses, an diesem Abend Lars Weimer gewählt. Weimer, der jahrelang als Aktivenvertreter dem Ausschuss mit Rat und Tat zur Seite stand wurde einige Wochen zuvor als Nachfolger seines Schwiegervaters Rainer Doth als Vertreter des Pferdesportverbands Nordbaden bestimmt. Ebenfalls neu im Amt, Dominique Stadtler (Reilingen), der den Mannheimer Michael Mühlbauer in der Funktion des Regionalbeauftragten Nordbadens beerbt. Doth und auch Mühlbauer verabschiedeten sich somit nach Jahrzehnte langer Arbeit im Ausschuss, versicherten jedoch ihren Nachfolgern stets mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Da mit dem Ausscheiden von Bettina Rigbers-Böhnisch außerdem ein Vertreter des Pferdesportverbands Südbaden weg fiel, wurde Richter und Fahrer Rolf Saar aus Bühl in den Ausschuss berufen und bildet ab sofort mit Elmar Trunkenbolz (Schwanau-Ottenheim) das Vertreterteam Südbaden. Ebenfalls frei wurde, durch das Ausscheiden von Christian Schrimpf, die Stelle des Vertreters des Pferdesportverbands Württemberg. Diese Funktion hat nun Anna Genkinger (Pfalzgrafenweiler), die vormals als Aktivenvertreterin agierte, inne.
Wenige Wochen zuvor wurden per Online-Abstimmung die beiden neuen Aktivenvertreter, Steffen Brauchle (Pfalzgrafenweiler) und Jens Motteler (Gärtringen) ins Amt gewählt. Diese komplementieren den Ausschuss.
Neben den Personalien wurden an diesem Abend aber auch einige aktuelle Themen den Fahrsport betreffend besprochen. Zunächst berichteten Brigitte Brauchle und Philipp Faißt über die ersten Landeskader.-Lehrgänge, die bereits stattgefunden hatten. Das südbadische Meißenheim wurde als Austragungsort der Lehrgänge sehr gelobt. Die Trainingsbedingung dort seien top, es gäbe genügend Platz und auch die Hindernisse können gut befahren werden, so die Landestrainer.
Als ein großes Problem stellte Philipp Faißt die Terminwahl des Reit- und Fahrvereins Remlingen für die Süddeutschen Mannschaftsmeisterschaften dar. Die Terminkollision mit dem internationalen Turnier in Bühl, das sowohl für die Jugendlichen als auch für die Einspänner ein Sichtungsturnier ist, mache es unmöglich eine komplette Mannschaft zu stellen. Vor allem bei den Einspännern, ob Ponys oder Großpferde, sehe es mau aus. Den anderen Landesverbänden ginge es ähnlich. Außerdem mache der frühe Termin im Jahr die Nominierung schwer, denn bis dahin gäbe es kaum Turniere, die als Grundlage genutzt werden können.
Bettina Rigbers-Böhnisch und Fred Probst berichteten über die Trainer- und Richterfortbildung mit Karl.-Heinz Wiemer in Marbach. Die breitensportliche Orientierung dieser Veranstaltung wäre sehr gut angekommen, da viele der Teilnehmer nicht im internationalen Fahrsport verankert seien, der bisweilen häufig Grundlage der Referenten war.
Einer der wichtigsten Beschlüsse des Abends war, dass am 17.05.22 in Gärtringen endlich wieder ein Aktiventreffen in Präsenz stattfinden soll. Die Einladungen dafür sind bereits durch den Landesverband verschickt worden. So soll die Kommunikation innerhalb der baden-württembergischen Fahrerschaft verbessert werden, Stimmungen und Eindrücke eingefangen und Ideen zur Weiterentwicklung des Fahrsports in Baden-Württemberg gesammelt werden.
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