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Freitag, 08.04.2022 um 17:07

Große Einstimmigkeit bei der Mitgliederversammlung in Nordbaden

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Im Vereinslokal des Reiterverein Forst fand am Mittwochabend die Mitgliederversammlung des Pferdesportverband Nordbaden statt. Neben Satzungsänderungen und Haushaltsplanungen, die es zu besprechen galt, wurde in diesem Jahr auch das Präsidium des Regionalverbandes neu gewählt. Nach dem krankheitsbedingten Rücktritt des damaligen Präsidentin Dr. Gerhard Klotz wurde Nadja Weißbrod im letzten Jahr für die verbleibende Amtsperiode von einem Jahr gewählt. Nun ist dieses Jahr vorbei und die engagierte Vereinsvorständin aus Walldorf-Winterheck kann nach wie vor auf das Vertrauen der Mitgliedsvereine zählen. Wie auch ihr Stellvertreter Andreas Lachemann, Geschäftsführer Ralf Zinsmeister und Schatzmeister Ole Gunzenhäuser wurde Nadja Weißbrod einstimmig als Präsidentin wieder gewählt, dieses Mal ganz regulär für die Amtsperiode von drei Jahren. Alle Vier nahmen ihre Wiederwahl gerne an, der Verband kann also auch in den kommenden Jahren auf sein vertrautes, starkes Quartett zählen.

Neben der Wiederwahl wurden auch die Disziplinbeauftragten für das neue Jahr verkündet. Für den Bereich Dressur werden das Katrin Burger und Joachim Neubert sein, für den Bereich Springen Günter Treiber, Marion Gunzenhäuser wird den Vielseitigkeitssport vertreten, Hella Kandziora die Ponydressurreiter, Sarah Moser-Noujaim die Ponyspringreiter. Nach 19 Jahren tritt Michael Mühlbauer von seinem Amt als Fahrsport-Beauftragter zurück. Für sein jahreslanges Engagement erhielt Mühlbauer die Ehrennadel des Verbandes. Sein Amt wird nun Dominique Stadtler übernehmen. Auch bei den Voltigierern wird es eine Ablösung geben. Nach neun Jahren scheidet Denise Stein aus, sie übernimmt künftig den Vereinsvorstand des Voltigiervereins Kurpfalz und steht daher nicht mehr zur Verfügung. Doris Neuhäuser wird künftig dieses Ressort übernehmen. Für den Breitensport wird Robert Oswald zuständig sein, für den Vierkampf Ines Paravia. Die Öffentlichkeitsarbeit bleibt in der Hand des frisch wiedergewählten stellvertretenden Präsidenten Andreas Lachemann. Als Verbandsjugendwartin wurde Pamina Hitscherich bestätigt. Eva Greulich wird als stellvertretender Regionalverbandsjugendwart fungieren, Nadia Lachemann als Regionalverbandjugendsprecher, Maren Essig übernimmt ihre Stellvertretung.

Die Berichte aus dem Verband fielen wie bereits in Südbaden und Württemberg durchwachsen aus. Hatte man in Nordbaden in den letzten Jahren stets konstante Mitgliederzahlen verkünden können, ist nun erstmals wieder ein nennenswerter Rückgang von -1,24 Prozent zu verzeichnen. Steigt man tiefer in die Materie ein, sieht man, dass das Alter, wenn Kinder in einem Verein Mitglied werden, immer jünger wird, etwa mit drei oder vier Jahren – den Ponygruppen sei Dank. Der Bruch kommt allerdings im Teenager-Alter: Die meisten Abgänge verzeichnen die Vereine im Bereich 13-14 Jahre. Ralf Zinsmeister vermutete in seinem Bericht, das würde daran liegen, dass die Kinder einerseits in diesem Alter dann mehr (Ganztages-) Schule haben, aber auch, dass viele Jugendliche in diesem Alter an einem Punkt kommen, wo sie reiterlich nicht mehr weiterkommen. Es sei wichtig, die Teenager weiter zu fördern, den Anreiz dabei zu bleiben mit turniersportlichen Möglichkeiten zu erhöhen und beim Umstieg vom Schulbetrieb auf das erste eigene Pferd zu unterstützen.

Auch der Verband selbst möchte an dieser Stelle unterstützen, beispielsweise mit der Weiterführung des nordbadischen Jugendförderpreis. Der Modus wurde etwas geändert um die Attraktivität zu erhöhen, auch der Fairnesspreis für den löblichen Umgang mit dem Sportpartner Pferd, den Eltern, Trainern und der Meldestelle wird wieder ausgeschrieben. Nordbadens Präsidium appellierte an diesem Abend an ihre Vereine 2022 wieder mehr Turniere zu veranstalten. Sah es 2020 mit lediglich 19 Turnieren noch ganz dürr in Nordbadens Turnierlandschaft aus, konnten im letzten Jahr mit fast 50 Turnieren immerhin 50% stattfinden. Die Pausen dürften nicht zu lange werden, es würde sonst immer schwieriger werden, wieder Helfer und Sponsoren für die Turniere zu finden. Vor allem WBO-Turniere sollen 2022 gefördert werden vom Verband, dafür wird es einen extra Topf an Budget geben.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden auch die Meisterschaftstermine für 2022 bekannt gegeben. So werden die Nordbadischen Meisterschaften im Springen am Wochenende 10. + 11. September in Walldorf-Winterheck stattfinden, die Dressurreiter werden Ende Oktober in Waghäusel-Wiesental um die Medaillen kämpfen. Die Voltigierer messen sich bereits Ende Juni in Mühlacker. Die Badischen Meisterschaften im Vierkampf werden in Durlach ausgetragen, die Vielseitigkeitsreiter treffen in Ihringen aufeinander, die Fahrer werden sich Ende August in Schriesheim messen. Das Finale des Jugendförderpreis wird vom 17. bis 18. September in Forst ausgetragen, das Finale des Landesjugendcup wie bestens bewährt in Pforzheim ein Wochenende später. (akb)

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