Vogel nicht zu schlagen
Drei Springen der Schweren Klasse bot das Turnier in Darmstadt-Kranichstein und dreimal führte kein Weg vorbei an Richard Vogel. Bereits am Donnerstag entschied der 24-Jährige im Sattel der Holsteiner-Stute Charisma mit über drei Sekunden Vorsprung die Springprüfung der Klasse S* für sich. Am darauffolgenden Tag holte sich Vogel den Doppelsieg. In der Zwei-Phasen-Prüfung über 1,40m galoppierte der Profi auf DSP-Hengst Carlchen zum Sieg, mit dem 10-jährigen Cassito-Sohn Churchill (Z.: Josef Gronmayer) landete Vogel auf Rang zwei. Auch die Geschwister Krieg waren in dieser Prüfung erfolgreich. Niklas Krieg sicherte sich im Sattel von Quater past den vierten Platz, mit Alexis belegte er Rang neun direkt hinter Schwester Leonie Krieg, die den Holsteiner-Wallach Cashmere gesattelt hatte. Auch im Großen Preis am Sonntag, einem S*-Springen mit Stechen, war Richard Vogel nicht zu schlagen. Er hatte gleich drei Eisen im Feuer. Im Stechen, in welches lediglich drei Paare einzogen, hatte der Top-Reiter auf Schimmelhengst Churchill die Nase vorn und sicherte sich mit dem Come il faut-Sohn Carlchen Rang drei. Trotz Fehler im Umlauf platzierte sich Vogel ebenfalls noch mit der Uriko-Tochter Charisma auf dem achten Platz. Günter Treiber verpasste zwar knapp den Einzug ins Stechen, landete jedoch im Sattel seiner drei Pferde Emadermus, Curtis und Top Gun auf Rang vier, fünf und sechs. (lb)
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