Veränderungen im Gestüt Grenzland
Im Gestüt Grenzland der Familie Brändlin in Eimeldingen, der Heimat von Nationenpreis – und Weltcupreiter Hans-Dieter Dreher, gibt es Neuigkeiten und Veränderungen – teilweise erfreulich, teilweise weniger.
Zwei „Kerle“ sind jedenfalls diese Wochen von der Schweizer Grenze nach USA geflogen: Thomas Mang, seit drei Jahren Bereiter an der Seite Drehers, und der Hengst Arko Junior, mit dem er in den vergangenen Jahren etliche Große Preise gewonnen hat. Der elfjährige OIdenburger wurde verkauft und dem Käufer gefiel die Ausbildung des Hengstes und die Reitweise Mangs so gut, dass er ihn gleich als Bereiter verpflichtete. Thomas Mang sieht die Zeit in USA als Möglichkeit der Weiterentwicklung. „Ich bin der Familie Brändlin sehr dankbar für die Zeit, die Familien Brändlin, Vogt und Dreher haben mich sehr herzlich aufgenommen und meine Erfolge ermöglicht“, schreibt Mang auf Instagram.
Der Verkauf Arko Juniors ist kein Zufall. Hans Brändlin, Chef des Gestütes, will seine Sportpferde abgeben. „Ich bin jetzt 78 Jahre alt, ich muss langsam kürzertreten“, erklärte der erfahrene Pferdemann, der als Entdecker und größter Förderer Hansi Drehers gilt. Das Gestüt mit Hengsthaltung will er gemeinsam mit seiner Tochter Dr. Carmen Vogt weiterbetreiben.
Indessen hat Hans-Dieter Dreher Unterstützung durch einen neuen Sponsor bekommen: Der Schweizer Unternehmer Peter Aregger hat die meisten Pferde übernommen, die Dreher bislang auch für andere Besitzer geritten hat, darunter auch den Fuchswallach Prinz, der zuvor Drehers Sponsor Roland Zanotelli gehörte. Allerdings fällt Hansi Dreher als Reiter wahrscheinlich für den Rest des Jahres aus. Er liegt in einem Krankenhaus in Zürich und kommt wegen Bandscheibenproblemen wohl nicht um eine Wirbelsäulen-Operation herum (rok/ Foto: Doris Matthaes)
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