Springsport im Land bereitet die Zeit nach der Ära Streng vor
Am 3. Dezember wird Reitmeister Karl-Heinz Streng 80 Jahre alt und will dann aus seinen Ämtern ausscheiden – in Bisingen/Hohenzollern bedankten sich seine Reiterinnen und Reiter aus dem Landeskader bei ihrem Trainer und Mentor, ebenso die Familie Feyrer für das Turnier, zu dessen Geburtshelfern „Kalli“ Streng vor über 20 Jahren gehörte. Der Springsport im Land ordnet sich dann neu. In Bisingen wurden erste Weichen gestellt.
Turniermoderator Hendrik Schulze-Rückamp hielt vor dem Großen Preis eine Laudatio auf den Reitmeister, der zu Lebzeiten eine Legende ist, Träger vieler Auszeichnungen wie dem Goldene Reiterkreuz und der Felix-Bürkner-Medaille. Aktivensprecher Uli Collee überreichte für die führenden Springreiter im Land ein Gutschein für ein Wellness-Wochenende für Kalli Streng und seine Frau Christa.
Traditionell in Bisingen treffen sich immer die Springreiter des Landeskaders. Diesmal ging es um das Thema Nummer eins: Die Zeit nach Streng; von 1992 bis 2007 war er Landestrainer, seither ist er Koordinator des Senioren-Landeskaders und Sprecher im Disziplinausschuss Springen. Beide Aufgaben werden im nächsten Frühjahr frei.
Die Aktiven in Bisingen sprachen sich dafür aus, dass Landestrainer Jürgen Kurz auch die Koordination des Senioren-Kaders übernimmt. Dafür soll an seiner Seite künftig Uli Collee Traineraufgaben für die Nachwuchsreiter übernehmen. Im Disziplinausschuss sollen nach dem Wunsch der Aktiven Uli Collee und Alexander Schill Strengs Part übernehmen. Die Personalentscheidungen werden aber erst im Ausschuss selbst und bei der Landestrainer-Frage im Landesverbands-Präsidium endgültig getroffen (rok)
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