Reutlingen: Enges Rennen um die iWest-Krone
Nach der erneuten Absage der Stuttgart German Masters findet das Finale des iWest Dressur Cups ein zweites Mal an diesem Wochenende in Reutlingen statt. Die gerade zu Ende gegangene Einlaufprüfung wurde als weitere Qualifikation zum morgigen Finale umgewandelt. Abgezeichnet hat sich im Feld der 21 Paare ein enges Rennen um die iWest-Krone. Gerade Mal drei Punkte trennten die Sieger von den Drittplatzierten. Der beste Auftakt ins Turnier gelang Meike Lang auf Ferrabeau. Ihr Württemberger aus der Zucht von Anja Riß siegte in dieser Saison schon mehrfach mit weit über 70 Prozent. 71,447 Prozent erzielten Lang und ihr neunjähriger Aufsteiger in der heutigen Intermediare I. Besser war in der Zwei-Sterne Prüfung Keiner. Hinter der Betriebsleiterin des Gestüt Neuhaus sortierte sich starke bayerische Konkurrenz ein. Kristina Olson und FBW Dory's Dream (Z.: Ernst Rus) aus Vaterstetten trumpften mit Harmonie und Beständigkeit auf. Olson weiß mit feinen Hilfen ihren Württemberger zu präsentieren. Nur ein halber Punkt fehlte den beiden zum Sieg. Franz Trischberger und Sarrotti folgten. Die Drittplatzierten überzeugten mit Ausdruck und Energie - dem gegenüber stand ein immer wieder verworfenes, strammes Genick.
Mit Olson und Trischberger haben die Bayern morgen die Chance nach sechs Jahren, 2015 standen Campino und Lena Gundlage ganz vorne, den iWest Dressur Cup mal wieder für sich zu entscheiden. Dazu müssen sie aber zunächst an Lang vorbei.
In der Amateurtour machte Jennifer Nagel nach ihrem Triumphzug beim CHI Donaueschingen auf Jeandet (Z.:Klaus Knittel) in Reutlingen den nächsten S-Sieg perfekt. Ecostar T , der derzeit immer besser wird, landete unter Gabriele Matthes vor der Schweizerin Sarah Wohlhauser samt Filipo Niro auf Platz zwei. (FA)
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