Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

Sonntag, 26.09.2021 um 20:44

Vierkampf: Luft nach oben fürs Ländle

© honorarfreie Nutzung des Bildes

„BaWü kämpft“ wurde zum Schlachtruf der jungen Vierkämpfer aus Baden-Württemberg beim Bundesvierkampf am Wochenende in Achern in der Ortenau. Aber der Kampf war ein schwerer: Unter elf Teams aus der ganzen Republik landeten die baden-württembergischen Teams, angeführt von Theresa Rauscher und Udo Wittenborn, auf den Plätzen elf und acht. Das deckte sich mit dem Eindruck etlicher Eltern, die in Achern sehr engagiert ihre Kinder betreuten. „In anderen Ländern hat der Vierkampf einen höheren Stellenwert“, beklagte zum Beispiel Ines Pavaria, Vierkampf-Beauftragte in Nordbaden. „Wir hoffen auf eine bessere Lobby“, erklärte sie. Gutes Zeichen: Landesverbandspräsident Gerhard Ziegler besuchte den Länderabend am Samstag und bekräftigte die Bedeutung des Vierkampfs für die Nachwuchsarbeit im Land.

So fühlten sich die jugendlichen Reiter des Landes zumindest als "Sieger der Herzen", denn sie hinterließen mit einem auffallenden Sports- und Teamgeist in Achern aber auch bei den Verbandsverantwortlichen einen sehr guten Eindruck - einen echter Pferdeleute, in einer Reitsport-Disziplin, in dem nicht das große Geld regiert.

Im Verband gibt es unterschiedliche Meinungen, ob für den Vierkampf – wie für andere Disziplinen – ein Ausschuss installiert werden soll. Im Moment gibt es nur einen Fachbeirat. Wie es weitergeht, dürfte vom nächsten Landespräsidenten abhängen.

Beste Baden-Württembergerin in Achern wurde Mariella Pavaria aus Stutensee-Blankenloch. Nach beständigen Leistungen in allen Disziplinen und einer 8,2 in ihrer Paradedisziplin Dressur wurde die 14-jährige Nordbadenerin elfte in der Gesamtwertung. Sie konnte sich auf ihren Wallach Chicky-Micki verlassen. Der 13-jährige Holsteiner ist ein erfahrenes Lehrpferd, erfolgreich bis zu S-Springen.

Viel Lob erhielt erneut der Veranstalter in Achern um den engagierten Vorsitzenden Andreas Bohnert. Klar ist: Obwohl die Baden-Württemberger sportlich im bundesweiten Vergleich keine Rolle spielen, hat sich das Land an diesem Wochenende dennoch einen guten Namen gemacht. 

Der überragende Landesverband in Achern war übrigens Westfalen. Sowohl das Siegerteam im Bundesvierkampf als auch im Bundes-Nachwuchsvierkampf kam von dort. (rok/Fotos: Laura Beying)  

© honorarfreie Nutzung des Bildes
Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
×
Reiterjournal Special

Warte mal kurz...

Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.

gleich gehts weiter...