DJM: Platz drei und vier für Lena Merkt und Pia Casper im Junioren-Finale
Eine Medaille für Baden-Württemberg lag in der Luft. Alle vier Paare der Junioren hatten nach tollen Leistungen an den Vortagen, den Sprung in die entscheidende Kür auf M**-Niveau geschafft. Den Anfang machte Fiona Serafina Lukas auf ihrem Aragorn. Als erste Starterin der Kür hatte sie das schwere Los gezogen, dass die Musik zu Beginn noch nicht recht funktionieren wollte. Nach kurzen Irritationen konnte die bereits S-Siegreiche Lukas erneut einreiten. Ihr erst achtjähriger Aragorn aus eigener Ausbildung kämpfte bis zur letzten Linie in der schwierigen Kür. Unter anderem galoppierten die Vize-Landesmeister von Meißenheim im starken Galopp auf den Ausgang zu, dann folgte eine Kurzkehrt, dann der letzte starke Trab zum Schlussgruß. 71,875 Prozent bedeuteten ein starker achter Platz im Finale der Junioren. Mit Emily Rother und Jasper ging das nächste Paar aus dem Ländle an den Start. Die Schützlinge von Jörg Schrödter drehten eine sichere Runde, die mit 70,600 Prozent und Rang 11 belohnt wurde.
Ihre Medaillenchance genutzt hatten Lena Merkt und ihr bildschöner Sarotti Mocca-Sahne. Die moderne Kür zu einem Mix von Bruno Mars und The Weekend wurde von den Richtern mit hervorragenden 75,250 Prozent honoriert, was Rang drei in der Endabrechnung bedeutete. Vor allem in der Galopp-Tour hatten die Schüler von Anke Simon viele Punkte sammeln können. Mit der Bronzemedaille brachte Merkt die erste Medaille der diesjährigen Deutschen Jugend-Meisterschaften nach Baden-Württemberg.
Einen riesen Job im Sattel hatte auch Pia Casper an diesem Sonntagvormittag in Darmstadt-Kranichstein gemacht. Für die Vorstellung mit dem erst achtjährigen Fair Game vergab die Jury 75,050 Prozent. Völlig zurecht, denn der Auftakt der Kür war mit einer energischen Trab-Tour sehr gelungen. Die Galopp-Tour wurde geprägt von vier tollen Galoppwechseln auf den Schlangenlinien, auf den Punkt und ganz locker durchgesprungen. Im Anschluss an ihre Runde kam die amtierende Landesmeisterin aus dem Schwärmen nicht mehr heraus: „Ich war mit dem Ergebnis der Landesmeisterschaften schon sehr zufrieden, dass wir uns jetzt auch hier so zeigen konnten, macht mich unglaublich stolz.“ Stolz war auch Papa und Birkhof-Chef Thomas Casper auf seine Tochter und seinen Stationshengst Fair Game. „Wahnsinn! Das hätten wir niemals gedacht!“ (akb)
Ähnliche Meldungen
Warte mal kurz...
Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.