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Mittwoch, 08.09.2021 um 13:46

Euro: Die Olympiasiegerin macht Gold mit Sensationsrunde perfekt

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Um 14:15 Uhr war es in Hagen soweit: Im Grand Prix, der Mannschaftsentscheidung der Dressur-Europameisterschaften, gingen mit Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalea BB die Doppel-Olympiasieger und Weltranglistenersten an den Start. Die Erwartungen an die beiden: riesig! Und Keiner wurde vom derzeit besten Dressur-Paar rund um den Globus enttäuscht. Die Trakehner-Stute Dalera legte frisch, ohne das letzte Risiko in der ersten Diagonalen los. Weit kreuzende, geschmeidige Traversalen überzeugten, das Halten vor Richterin Isabelle Judet (FRA) bei C zeigten die Aubenhausener in Perfektion. Nach einem gelungenen Rückwärtsrichten stellte von Bredow-Werndl ihr Gefühl in den Übergängen zwischen Piaffe und Passage einmal mehr unter Beweis. Unter anderem Daleras Besitzerin und Werndl-Mäzenin Beatrice Bürchler-Keller sowie Bruder Benjamin fieberten am Einritt bei jedem Tritt mit, bis zur Galopptour gab es keinerlei Grund nervös zu werden. Fast schon übermotivierte startete TSF Dalera BB in die Serienwechsel, jedoch ohne den Hauch der Gefahr eines Fehlers. Nach einer zelebrierten letzten Mittellinie war klar, das ist es: Deutschland wird Europameister. Mit 84,099 Prozent deklassierten die Bayern die europäische Konkurrenz. Vorgelegt hatten Dorothee Schneider auf Faustus (74,985 Prozent), Helen Langehanenberg mit Annabelle (73,960 Prozent) sowie Isabell Werth im Sattel von Weihegold OLD. Letztere haderte mit ihrem Ergebnis (79,860 Prozent), nachdem die Bewertungen zwischen 77,717 und 81,848 Prozent auseinander gingen: "Das für diese Runde eine Richterin 77 Prozent vergibt, das ist für mich - und das sage ich jetzt ganz deutlich - nicht nachvollziehbar. Punkt", so Werth in der Mixed Zone. Noch nie habe "Weihe" für solch eine Runde unter 80 Prozent bekommen. In der Einzelrangierung kamen die Rheinbergerin und ihre Europameisterin von Göteborg 2017 dennoch auf Rang zwei. Über vier (!) Prozent hinter von Bredow-Werndl.

Ein enges Rennen um Silber lieferten sich die Briten mit der Konkurrenz aus Dänemark. Weltklasse-Reiterin Charlotte Dujardin sorgte mit ihrem Olympia-Partner Gio und einer auf Angriff angelegten Runde dafür, dass die Entscheidung zu Gunsten Groß Britanniens ausgefallen war. Dass Dujardins erst zehnjähriger, kleiner Fuchs in den Zweierwechseln sich im Hinterbein einmal verhaspelte, änderte daran nichts mehr. Ihre 79,829 Prozent reichten aus um die Dänen am Ende zu schlagen.

Über die Bronzemedaille für das Team um Trainerin Nathalie zu Sayn-Wittgenstein freuten sich in Hagen dennoch alle. Denn in Tokio war die weiter aufsteigende Dressurnation noch knapp am Podium vorbeigeschrammt. (FA)

Foto: Lafrentz

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