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Dienstag, 31.08.2021 um 06:07

Das Goldene als Symbol der Heimat

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Eigentlich hätte sich Hayley Beresford das Goldene Reitabzeichen schon vor über zehn Jahren verleihen lassen können; sie war damals Bereiterin am Stall von Isabell Werth in Rheinberg. Aber damals wusste die Australierin noch gar nicht so richtig, was das ist: Goldenes Reitabzeichen. Jedenfalls so etwas typisch Deutsches. Es war ihr nicht so wichtig.

Das hat sich jetzt geändert: Die 43-jährige Olympiareiterin ist in Baden-Württemberg angekommen. Vor zwei Jahren hat sie gemeinsam mit ihrer Partnerin und Kollegin Juliane Fehl den Eisernen Hof in Bissingen/Teck gekauft, den sie zuvor drei Jahre lang gepachtet hatte. "Das ist jetzt unser Zuhause", erklärte sie am Samstag, als es soweit war.

Die Grand Prix-Ausbilderin nutzte das benachbarte Turnier in Weilheim zur Verleihung, zahlreiche Fans jubelten ihr zu. WPSV-Präsident und LK-Vorsitzender Frank Reutter verlieh das Goldene Reitabzeichen nachdem er zuvor den Werdegang nachgezeichnet hatte: Haley Beresford wuchs in Australien auf einer Farm mit Pferden auf, kam früh zum Turniersport. Ihre spätere Ausbilderin Isabell Werth lernte sie bei Lehrgängen in der alten Heimat kennen und entschied sich irgendwann dazu, ganz nach Deutschland zu wechseln.

So hatte die Verleihung eine hohe Symbolkraft. Von Baden-Württemberg aus will Beresford weiter Pferde und Reiter trainieren. Ihre Stute Rebana-W, zuletzt ihr erfolgreichstes Pferd, hat sie über Corona in eine Babypause geschickt - aber die Weltmeisterschaften 2022 in Herning könnten der richtige Zeitpunkt für ein Comeback sein (rok/Foto: Doris Matthaes)

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