Arwen Thaler bei den Großen
Sie gehörte Jahre lang zu den besten Ponyreiterinnen im Land, sogar mit internationalen Erfolgen: Nun knüpft Arwen-Charlott Thaler aus Waldenbuch im Sattel der Großpferde an ihre Erfolge an: In Ellwangen-Rindelbach siegte die 17-jährige Schülerin von Volker Hahn am Sonntag in der Qualifikation zum Finale des Nürnberger Burg Pokals der Junioren im Springen. Im Sattel ihrer vermögend springenden erst sechsjährigen Schimmelstute Duitama bekam sie von der Jury eine Stilnote von 8,6 und verwies damit sogar die zuletzt unschlagbare U16-Landesmeisterin Greta Völker und ihre Victoria auf Rang zwei (8,5). Laura Maria Schwab, die bei Thomas Konle in Röhlingen trainiert, belegte im Sattel der Württemberger Stute Giulia Rang drei.
Die Ostalb erwies sich wieder einmal als gutes Pflaster für die wichtige Nachwuchsserie. Vor allem, weil in diesem Landesteil die Talente in der Tat erkannt und gefördert werden, zum Beispiel drückt Mario Walter der PSK Ostalb als Trainer seinen Stempel auf. Zum Beispiel mit der erst zwöfjährigen Mia Cara Brugger, die mit Limnos (früher unter Alexander Schill im großen Sport) ein optimales Lehrpferd unterm Sattel hat. Die Tochter von Sinja Brugger, die in Rindelbach zum Turnierleiterteam gehört, bekam in ihren erst vierten M-Springen eine 8,2 und landete vor ihrer Vereinskameradin Maren Maier mit Cute Sorrel auf Rang vier. Über 20 Junioren stellten sich der Jury. Auch Klaus Krüp als PSK-Trainer leistet wertvolle Arbeit.
Im Gegensatz zum Dressurviereck ist die Serie im Parcours dieses Jahr quantitiv und qualitativ gut besetzt. Das Finale findet im November in der Stuttgarter Schleyer-Halle statt. Arwen Thaler hat dort einen Vorteil; sie kennt die besondere Atmsophäre der Halle aus der Ponyzeit.
(rok/Fotos: Nadine Braun).
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