Hansi Dreher startet durch
Richard Vogel hatte vorgelegt, und eigentlich sah er – wieder einmal – wie der Sieger aus. Aber niemand sollte die Rechnung ohne Hans-Dieter Dreher vom Gestüt Grenzland machen, obwohl er ja im nächsten Februar immerhin auch schon 50 wird. Hansi Dreher drehte im Sattel des Schimmels Elysium nochmal richtig auf und nahm dem jungen Vogel und seinem Schimmel Converse nochmal drei Zehntelsekunden ab. So siegte Dreher am Samstagmittag auf den Immenhöfen in Donaueschingen im Einlaufspringen der BEMER Riders-Tour, die erstmals auf den Immenhöfen Station macht und in der Tat die Starterfelder beim „Fest der Pferde“ nochmal verbessert hat. So sieht es im Übrigen auch Hansi Dreher, der nach seinem Ritt erklärte: „Die Immenhöfe sind sowieso eines meiner Lieblingsturniere“, erklärte er, „und jetzt erst Recht“.
Am Sonntag gibt es dann die eigentliche Qualifikation der Serie. Im Zweikampf zeigten sich übrigens Parallelen: Beide Reiter haben die Pferde noch nicht sehr lange unterm Sattel. Richard Vogel saß erst dreimal im Sattel des Wallachs, den zuvor seine Freundin Sophie Hinners geritten hat. Hans-Dieter Dreher hat den großen Schimmel ebenfalls erst in diesem Frühjahr übernommen. „Er ist mit seinen neun Jahren noch unerfahren, hat aber ein gewaltiges Vermögen“, beschreibt der Grenzländer, dass er mit dem Holsteiner noch viel vor hat.
Richard Vogel wurde knapp geschlagen Zweiter vor Französin Perrine Mary aus dem Elsass auf Radjah de Turcis. Aus Landessicht waren einige weitere Reiter in diesem 1.45 Meter-Springen nach starken Ritten platztiert: Landesmeisterin Tina Deuerer mit einer überragenden Clarima, Marcel Marschall mit der holländischen Stute Hyminka und Moghteeth Alshehab im Sattel von Collezione Cesaro Mikimoto (rok/Foto: Roger Müller)
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