Gut, Roth und Weiß halten in Warendorf die Fahne hoch
Es läuft bislang nicht alles nach Plan für Baden-Württemberg am heutigen Tag beim Preis der Besten - die guten Nachrichten aber zuerst: Lea Sophia-Gut, die schon im Ponysattel mehrfach Deutsche Meisterin war, startete in Warendorf erfolgreich ins Turnier. Die Sulmingerin geht 2021 zum ersten Mal bei den Jungen Reitern an den Start, im Zwei-Sterne-S-Springen legte das Ausnahmetalent im Sattel des neunjährigen Cekkato souverän los. Ohne Springfehler und damit einer Endzeit von 82,58 Sekunden reihte sich die vielfache Landesmeisterin auf Platz vier ein. Eine gute Basis für die kommenden Tage ist somit gelegt.
Gute Ergebnisse erzielten auch die Pony-Dressurreiter. Allen voran Antonia Roth, die Vize-Deutsche Meisterin von 2020. Mit Daily Pleasure WE, dem ehemaligen Bundeschampion, drehte Roth eine beinahe fehlerfreie Runde - 76,462 Prozent bedeutete hinter Rose Oatley und Daddy Moon, Mannschaftskollegen der Europameisterschaften des vergangenen Jahres, Platz zwei. Auch Marlene-Maria Binder und DSP De Long mussten sich bei ihrer Premiere beim Preis der Besten nicht verstecken. 71,282 Prozent brachten zwar keine Schleife, aber mit Rang neun einen Platz im oberen Mittelfeld. Im Feld der Junioren bestand Lena Merkt mit Sarotti Mocca-Sahne. Nachdem die ehemalige Schülerin von Sabina Schrödter in Donzdorf zwei Mal siegte, reichte es im nationalen Vergleich zu Platz acht.
In der Vielseitigkeitsprüfung der Kl. M sorgte Linus Weiß aus Nußdorf für die Überraschung. Mit Astrello arbeitete sich Weiß in der Wertung der Junioren nach Platz sechs in der Dressur auf Platz drei vor. Ihm ist vor dem abschließenden Springen eine Medaille zuzutrauen. Merle Hoffmann lieferte auf Platz sechs im Sattel ihres Penny Lane WE das Bestergebnis bei den Pony-Vielseitigkeitsreiterin in der Dressurwertung hin, Helena Himstedt und Mr. Harvey folgten auf Rang neun.
Enttäuschend verlief die erste Wertung der Dressurreiter bei den Jungen Reiter: Annika Dörr kam mit ihrem Inter I-Sieger Salitos über Rang 16 nicht hinaus, Anna Casper und Zalando, die im Vorfeld zu den Favoriten zählten, erwischten einen schwarzen Tag. Die Children im Parcours hatten gleichermaßen zu kämpfen. Zwei von drei Pferden aus dem Land sahen die Ziellinie nicht. Alia Knack kassierte bei den Junioren heute zehn Strafpunkte. (FA)
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