CIC 2* Marbach: Punktlandung und Sieg für Terpeluk
Kurz nach 17 Uhr fiel die Entscheidung über die Plätze eins und zwei im Marbacher CCI2*-S. Hochspannung lag in der Luft, doch am Ende machten Eva Terpeluk und ihre schwarzbraune, mit einer, auch zum Ende der Strecke, noch sehr imposanten Galoppade ausgestattete Trakehnerstute Uni's Black Pearl, die 2009 im Ländle im Zuchtstall der Sportpferde vom Schwalbenrain das Licht der Welt erblickt hat, den Sack zu. Vorlegen musste zunächst jedoch Michael Jung im Sattel seiner Nachwuchshoffnung, dem achtjährigen Iren Kilcandra Ocean Power. Wie an der Schnur gezogen galoppierten die Beiden über die Wiesen des Haupt-und Landgestüts, kein Augenblick der Unsicherheit war dem noch recht jungen Fuchswallach anzumerken. Von der fischer-Arena ging es schließlich bergauf, in perfekter Linie zum letzten Hindernis, dem Stihl-Komplex. Nach genau 5,50 Minuten und damit eine Sekunde unter der erlaubten Zeit galoppierten die Beiden dann über die Ziellinie. Kurz darauf starteten die Studentin Eva Terpeluk und ihre schwarze Perle auf die alles entscheidende Strecke. Bei 8b dann eine kleine Schrecksekunde, als die Stute eine leichte Berührung am, mit dem MIM-Sicherheitssystem ausgestatten, Sprung hatte. Sofort ging der Kopf der Reiterin mit prüfendem Blick zurück, doch alles gut und die Reise konnte weitergehen. Alle weiteren Hindernisse waren kein Problem für Terpeluk und Uni's Black Pearl, dennoch wurde die Zeit am Ende knapp. Doch anscheinend hat auch Eva Terpeluk einen besonderen Zeitmesser, denn nach genau 5,51 Minuten und damit punktgenau auf der Bestzeit ging es über die Ziellinie und zum Sieg im Marbacher CCI2*. Doch damit nicht genug, nach 2018 holte sich die Allemendingerin erneut Gold bei den baden-württembergischen Meisterschaften. Platz zwei ging, analog zur Platzierung, an Michael Jung. Bronze sicherte sich, der international für Italien startende, Pietro Grandis. "Ich wusste, dass ich Gas geben muss. Aber direkt aus der Startbox heraus war Uni im Kampfmodus, einfach perfekt. Im Ziel war ich mir gar nicht sicher ob ich es in die Zeit geschafft hatte und als dann die Lautsprecherdurchsage kam, war ich einfach nur glücklich," so die strahlende Siegerin. Platz drei im Gesamtklassement der Prüfung ging an den gebürtigen Schwaben Dirk Schrade, der mit den Hügeln der Alb bestens vertraut ist und der seine Vollblutstute La Duma souverän in 5,45 Minuten durch das Gelände pilotierte. Mit Nicolai Aldinger und Indian Summer wurde ein weiterer im Ländle groß gewordener Reiter Sechster. Stark durchs Gelände kamen auch Catharina Dannenmann und Horseware Nobleman, mit wenigen Zeitfehlern sicherten sich die Beiden Platz zehn im beeindruckenden Starterfeld. (wentsch Foto: Toms Pic/ Eva Terpeluk Uni´s Black Pearl)
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