Rath und Thiago im Burgfinale
Matthias-Alexander Rath und der Oldenburger Hengst Thiago haben sich auf dem Mannheimer Maimarkt am Freitag für das Finale des Nürnberger Burg-Pokal qualifiziert.
„Jetzt muss ich eine neue Saisonplanung machen“, sagte Rath nach dem Sieg in der Mannheimer Qualifikation. Am Freitag zum Abschluss der Mannheimer Dressurtage erhielt das Siegerpaar vom internationalen Richter-Gremium 73,3 Prozentpunkte, und der 36-Jährige vom Schafhof zeigte sich mit seinem Pferd „sehr zufrieden“. „Er ist im September das letzte Mal gegangen und hat sich jetzt gestern und heute ordentlich gezeigt, zwar noch etwas angespannt, aber ohne dicke Fehler“, beschrieb er. Der gekörte Totilas-Sohn war schon als fünfjähriges Pferd Finalist im Bundeschampionat. Er deckt auf dem Schafhof.
Auf den zweiten Platz kam die 33-jährige Ann-Christin Wienkamp, die seit einem Jahr zusammen mit der gebürtigen Schwäbin Nadine Plaster die Anlage der Familie Löffeld in Lienen betreibt. Im Sattel von Finley, einem acht Jahre alten Westfalen-Wallach, erhielt sie 72, 9 Prozent. Der Chef-Bereiter der Meggle-Pferde, Matthias Bouten, beendete den St. Georg Special auf Rheinländer Hengst Meggle’s Long Island als Dritter (72, 8 Prozent).
Carsten Röhnert, Leiter Pferdesportreferat der Nürnberger Versiucherung, zeigte sich zufrieden mit „seinem“ Sieger: „Das Pferd war sehr ausdrucksstark. Wir haben durchweg tolle und interessante Pferde gesehen, die sehr gut geritten wurden. Alle Platzierten kamen über 70 Prozent!“ (rok/Foto: Lafrentz)
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