Opglabbeek: Auf Antonia Roth bleibt weiter Verlass
Dass Antonia Roth im baden-württembergischen Ponysport eine Klasse für sich ist, das steht schon länger fest. Ihre Konkurrenz liegt außerhalb der Landesgrenzen – international möchte die Mannschaftseuropameisterin von 2020 auch in der neuen Saison wieder mitmischen. Während ihre Pony-Kollegen aus der Landesszene sich an diesem Wochenende aufmachen zu den Süddeutschen Meisterschafen in Darmstadt, greift die sympathische 15-Jährige im belgischen Opglabbeek an. Beim Auftakt, dem internationalen Pony-Team-Test, legte die Schülerin von Heinz-Günter Scholten gleich richtig los. Im Sattel von Dark Delight, der das junge Ausnahmetalent im vergangenen Jahr noch vor Herausforderungen stellte, verwies die Stuttgarterin die Konkurrenten unter anderem aus den Niederlanden, Italien und Irland auf die Verfolger-Plätze. Über 74 Prozent, der Niederländer-Richter Eduard De Wolff Van Westerrode sah die Schwaben gar bei 77 Prozent, brachten den Sieg. Ihr Dark Delight ist derzeit besser in Form denn je, schon in Pforzheim war der Rheinländer nicht zu schlagen.
Mit Daily Pleasure WE – jenem Pony, das Roth bei der letzten Euro zu Einzel-Bronze führte – trabte Roth zudem zu 73,33 Prozent. Nur ihre deutsche Teamkollegin Maleen Kohnle schob sich auf Dabia Dior zwischen Dark Delight und Daily Pleasure WE. Mit den Plätzen eins und drei war auf Antonia Roth auch international einmal mehr Verlass. Wenn es im Sommer um die Tickets für die Europameisterschaften geht, dann könnte Roth mit Dark Delight in dieser Saison ein zweites Eisen im Feuer haben. Eine starke Ausgangssituation. (FA)
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