Nationale Turniere ab April?
Am Montag und Dienstag tagen in Warendorf entscheidende Gremien, um zu entscheiden, ob der Herpes-Turnierstopp wie bei der FEI verlängert wird. Baden-Württembergs Verbandspräsident Gerhard Ziegler will sich für einen früheren Re-Start zum April einsetzen.
„Die Herpes-Situation, die von den großen internationalen Turnieren in Spanien und Doha kommt, ist schlimm, aber nicht übertragbar auf die Lage vor Ort in den Regionen“, findet Gerhard Ziegler, der am Montag nach Warendorf fährt, um an den Sitzungen der AG der Landesverbände und an jener des Beirates Sport teilzunehmen. Ziegler ist auch Präsidiumsmitglied. „Meine persönliche Einschätzung, die ich nach Gesprächen mit Tierärzten gewonnen habe“, so der Ditzinger Wirtschaftsprüfer, „ist, dass wir national wieder zum 1. April mit Turnieren beginnen können“. Dann seien über Ostern auch Trainingstage und Sichtungswettbewerbe für Kaderreiter möglich, weil diese auch laut Corona-Verordnung zulässig sind, so Ziegler. In anderen mitgliederstarken Landesverbänden gebe es eine ähnliche Tendenz, so dass eine Rückkehr ins Turniergeschehen – zumindest was den Zuständigkeitsbereich der FN angeht – wahrscheinlich ist.
Im FN-Präsidium gibt es unterschiedliche Meinungen zum Re-Start. Mannheims Reiterpräsident Peter Hofmann, der im Führungsgremium für die Veranstalter spricht, hat sich auf Anfrage des Reiterjournals für eine einheitliche Linie mit der FEI ausgesprochen (rok).
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