IGTV fordert Aufhebung des Turnierverbots und Starterlaubnis für Amateure
In einem Brief hat sich die Interessengemeinschaft der Turnierveranstalter Baden-Württemberg heute an den Pferdesportverband Baden-Württemberg gewandt und fordert gleich zwei Punkte: zum einen das Ende des Herpes bedingten Turnierstops ab 29. März und die Erlaubnis der Durchführung von Sportprüfungen für Amateure.
In der Begründung zum Ende des Herpes bedingten Turnierstops heißt es, dass sich die überwiegende Mehrzahl der bekannten Herpesfälle aus dem Umfeld von Valencia befänden. Auch in den vergangenen Jahren sei Herpes immer wieder im Frühjahr aufgetreten, nachweislich auch auf Turnieren in Frankreich - und trotzdem habe es kein Turnierverbot gegeben. Die wirtschaftliche Bedeutung von Reitsportveranstaltungen für Vereine, Reiter und weitere Marktteilnehmer sei gar nicht weiter auszuführen.
Gleichzeitig fordert die Interessengemeinschaft eine Starterlaubnis für Amateure bei Turnieren. Die ist coronabedingt aktuell nicht gegeben. Die Interessengemeinschaft schreibt, dass alle Argumente, die angebracht wurden, um Reiten in Hallen oder auch auch Reitunterricht wieder zu genehmigen, auch auf die Teilnahme von Amateuren und Breitensportlern zutreffe. "Es gibt für uns keinen triftigen Grund, Amateure von Reitsportveranstaltungen auszuschließen", so heißt es in dem Schreiben. Würde es entsprechende Hygienekonzepte geben, müssten auch die Amateure wieder an Sportprüfungen teilnehmen können.
Kai Huttrop-Hage als 1. Vorsitzender des Vereins bittet den Verband zudem darum, weiterhin hart für den Reitsport in Baden-Württemberg zu kämpfen und mit Augenmaß jede Corona- und Herpesregel zu bewerten. Regeln, die keinen Sinn machen würden oder unverhältnismäßig seien, müssten bekämpft werden. (mos)
Foto: Doma
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