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Mittwoch, 03.03.2021 um 13:05

Sven Schlüsselburg in großer Sorge um seine Pferde

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Ein großer Schock für Sven Schlüsselburg: Zwei seiner Pferde sind positiv auf Herpes getestet worden. Das Herpesvirus, das sich in Valenica offensichtlich massiv ausgebreitet hat, hat - so sieht es zumindest aus - auch die Pferde von dem Ilsfelder getroffen. Sein Spitzenpferd Bud Spencer und die neunjährige Holsteiner Stute Nascari v. Nabab de Reve sollten eigentlich dieses Wochenende in Doha an den Start gehen. Mit ihnen und weiteren Pferden war er in den vergangenen Wochen auf dem besagten Turnier in Valencia am Start. Er reiste allerdings noch ab, bevor sich die Situation auf dem Turniergelände zu einem echten Horrorszenario entwickelte, hatte von all dem nichts mehr mitbekommen.

Mit dem Plan, in Doha an der Global Champions Tour teilzunehmen, verzichtete Schlüsselburg auf den Großen Preis am 14. Februar und reiste etwas früher nach Hause - um seinen Pferden zu Hause noch etwas Pause zu gönnen und die Quarantänezeit in Doha einhalten zu können. Dort angekommen, wurden auf einmal Herpesfälle in Valencia bekannt und die FEI forderte alle Reiter, die in Valencia waren, auf, ihre Pferde zu testen. "Buddy" und Nascari waren negativ. "Ich dachte: Gott sei Dank bist du früh genug nach Hause gefahren", so der Profi. Über eine Woche in der üblichen Quarantäne zeigte sich beide Pferde munter. Doch dann entwickelte der zwölfjährige Schimmelwallach Bud Spencer leichte Fiebersymptome abends. Man ging von einer Grippe aus, da der erste Test eben negativ war. Von beiden Pferden wurde dennoch - eine Woche nach dem ersten Test - ein weiterer Test auf der dem Turniergelände zugehörigen Klinik vorgenommen. Und auf einmal: beide positiv. Obwohl die eigentliche Inkubationszeit von sieben bis zehn Tagen längst überschritten war. "Das war der totale Schock", so Schlüsselburg. Während Nascari gar keine Symptome zeigte und auch bereits wieder negativ getestet wurde, zeigt Bud Spencers Test noch "leicht positiv" an.

"Wir können jetzt nur beten", so der Perspektivkaderreiter. "Ich bin am Boden und habe wirklich Angst, auch um die Pferde zu Hause. Das kann ja alles so schnell gehen und keiner ist am Ende sicher."

Immerhin hat Schlüsselburg ein gutes Gefühl mit der Klinik, dort scheinen die Pferde bestens versorgt, sie stehen isoliert und werden regelmäßig getestet. Weitere Pferde in Doha sind wohl nicht betroffen.

"Wir müssen jetzt kämpfen und Glück haben", so der Sympathieträger. Wir drücken alle fest die Daumen mit. (mos)

Foto: Stefan Lafrentz

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