Sönke Aldinger macht sich selbstständig
Da wird ein Stück baden-württembergische Reitsportgeschichte wach: U25-Springreiter Sönke Aldinger macht sich als Springprofi auf der Reitanlage der Familie Betz in Reutlingen selbstständig. Im Moment wird die Reitanlage, die zentral im Gewerbegebiet der Stadt liegt, modernisiert und wieder hergerichtet – sie lag ein paar Jahre lang im Dornröschenschlaf.
In den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts baute er Reutlinger Spediteur Willi Betz, eine der großen Unternehmer-Persönlichkeiten des Landes, die Reitanlage in Nachbarschaft zu seinem Firmengelände. Willi Betz und seine Frau Emelie waren in dieser Zeit bis ins neue Jahrtausend hinein führende Pferdesportförderer des Landes; zuletzt ritt Timo Beck Pferde aus dem Stall der Familie Betz.
Was viele Reitsportfreunde nicht wissen dürften: Tochter Gabi Betz hat immer Pferde behalten, auch wenn sie sich damit in der Öffentlichkeit zurückhielt. Ein paar Springpferde kamen in den Beritt des U25-Jungprofis Sönke Aldinger, der in den vergangenen zwei Jahren am Stall Brünz in Waldachtal beschäftigt war.
Nun begibt sich Aldinger am wieder belebten Springstall Betz in Reutlingen in die Selbstständigkeit. „Es ist eine große Chance und ich freue mich, die Pferde von Gabi Betz zu reiten“, so Aldinger gegenüber dem Reiterjournal. Der Wechsel erfolgt zum 1. April. Der ehemalige Bereiter-Lehrling von Timo Beck will sich im neuen Stall einen Springpferde- Ausbildungs- und Turnierstall mit circa 30 Pferden aufbauen und Lehrgänge anbieten, auch in Zusammenarbeit mit seinem Vater Uwe Aldinger, der ebenfalls Profi und Landestrainer der Pony-Vielseitigkeitsreiter ist (rok/Foto: Matthaes).
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