Emily Rothers lockerer Durchmarsch Richtung Titel
Abgerechnet wird ganz am Ende - eine Sportler-Weisheit, die auch für die Deutschen Jugendmeisterschaften gilt. Dennoch: Es müsste im morgigen Finale schon mit dem Teufel zugehen, damit Emily Rother im Rahmen des Bundesnachwuchschampionats die Goldmedaille noch aus den Händen geben würde. Nach der ersten Wertungsprüfung ritt die Einzel-und Mannschaftseuropameisterin der Children auch bei ihrem zweiten Auftritt in Riesenbeck der nationalen Konkurrenz auf und davon. Mit 85,372 (!) Prozent deklassierten die Schützlinge von Sabina und Jörg Schrödter in der Dressurreiterprüfung der Kl. L das restliche Feld. "Euro"-Teamkollegin Carolina Miesner und ihre Angelina wurden erneut Zweite und das mit über fünf Prozent Abstand zum übermächtigen Siegerpaar. Morgen ab 9:00 Uhr fällt die Entscheidung um den Titel.
In der ersten Wertung der Ponyreiter bestätige Antonia Roth, die derzeit des Öfteren den Weg zu Bundestrainerin Cony Endress auf sich nimmt, ihr Form der vergangenen Europameisterschaft. Die Einzel-Bronze-Gewinnerin von Ungarn sahen alle drei Richter auf Platz zwei. Einzig der 13-jährigen Rose Oatley, zweiffache Europameisterschaftsteilnehmerin mit ihrem Daddy Moon, musste sie den Vortritt lassen. Roths ehemaliger Doppel-Bundeschampion Daily Pleasure WE, ausgebildet von Ann-Cathrin Rieg, hatte mit über 75 Prozent das Viereck verlassen.
Bei den Junioren können die Nachwuchsreiterinnen aus Baden-Württemberg - nach Jana Schrödters Titel 2019 - in diesem Jahr nicht mit um die Medaillen reiten. Lisa Casper und ihre weiter verbesserte Samoa lieferten an beiden Tagen bislang das Bestergebnis für schwarz-gelb. Gestern wurden die beiden Achter, heute blieb Rang elf. (FA)
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