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Montag, 07.09.2020 um 18:51

„Das Geschäft ankurbeln“

Am Dienstag beginnt in Winterlingen etwas Neues: Ein Turnier auf der mit einem nagelneuen Platz hergerichteten Anlage von Springprofi Andy Witzemann – über sechs Tage, also fast eine ganze Turnierwoche, wie es sie hier im Land in dieser Art noch nicht gibt. Mit Springen und Dressur bis zur höchsten Klasse, für Profis und Amateure. Das Turnierprojekt trägt einen Markennamen: „Winterlingen Winners“. Zum Auftakt sprach Reiterjournal-Redakteur Roland Kern mit Andy Witzemann über sein Turnier und die Zukunftspläne.

Andy Witzemann, vor dem Corona-Jahr bist Du als Reiter, Trainer und Pferde-Geschäftsmann aufgetreten, aber eigentlich nicht als Turnierveranstalter. Warum ändert sich das jetzt?

Weil ich das Gefühl hatte, dass unser Sport und das Geschäft so etwas in dieser schweren Zeit gerade brauchen. Beides ist durch Corona immer noch zäh und braucht positive Impulse.

Du startest die Turniere zu einer Zeit, in der andere Veranstalter aus wirtschaftlichen Gründen absagen, wie rechnen sich die Winterlingen Winners?

Wirtschaftlich gesehen wird sich die Veranstaltung sicher nicht so rechnen, dass Aufwand und Einnahmen in einem Verhältnis stehen -  trotz unglaublicher Unterstützung durch unsere Sponsoren. Aber es war auch nicht die Idee, mit dem Turnier Geld zu verdienen, sondern etwas für den Sport zu tun, den Reitern Startmöglichkeiten zu geben, Amateure wieder aufs Turnier zu bringen und damit wieder das Geschäft anzukurbeln.

Werden denn Preisgelder ausbezahlt?

Ja, alle zu 100 Prozent, selbst die großen Prüfungen konnten wir dank unserer Sponsoren nochmal aufwerten.

Es wird eine Turnierpremiere für beide Disziplinen geben, obwohl „Springpferde Witzemann“ über dem Einritt steht. Warum sind Dir auch die Dressurreiter dabei so wichtig?

Weil sie wichtig sind für unseren Sport, ebenso wie die Amateure. Und nebenbei: Weil meine Frau, meine Töchter und einige meiner guten Freunde und Kunden Dressur reiten.

In seiner Ausrichtung über mehrere Tage und fast alle Klassen geben, also von Dressurreiter-Wettbewerb bis S-Prüfungen, warum diese riesige Bandbreite?

Weil alle Sparten gelitten haben in der Krise, und weil wir für alle etwas tun sollten. Alle gehören zu einer gesunden Basis von Sport und Geschäft, wie wir es brauchen.

Die Winterlingen-Winners erinnern an die mehrtägigen Turniere, die man hierzulande noch nicht so kennt, eher aus dem Ausland oder zum Beispiel aus Kreuth in Bayern, wie weit wurdest Du dadurch inspiriert?

Wir hatten schon immer eine Idee, wie wir ein Turnier gestalten wollen. So kam es durch die Bandbreite und die vielen Nennungen einfach zu diesen vielen Tagen.

Neuer Platz, neuer Richterturm – Ihr denkt groß in Winterlingen?

Naja, wir schauen gespannt in die Zukunft. Mit unserem Team und unseren Sponsoren können wir uns gut vorstellen, nächstes Jahr nochmal anzuziehen und uns weiter zu steigern.

Auch die Zeiteinteilung ist anders, der Haupttag am Sonntag ist ohne S-Prüfung, welche Idee steckt da dahinter?

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Profis auch gerne mal einen freien Sonntag haben. Ich halte die Zeit am Samstagnachmittag für einen Großen Preis geeignet. Und der Sonntag gehört ganz den Amateuren.

Das alles hört sich nicht nach einer Eintagsfliege an, sondern nach dem Beginn von etwas Neuem – wie sind mittelfristig die Pläne für die Winterlingen Winners-Turniere?

Nach dem Turnier werden wir uns im Team zusammensetzen und einen hoffentlich guten Plan für die Fortsetzung der Winterlingen Winners ausarbeiten. Aber ich kann versichern, dass die Motivation sehr hoch ist.  

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