EM Budapest: Teurer Fehler, aber versöhnlicher Abschluss für Antonia Roth
Nach drei Wochen Europameisterchaft der Nachwuchs-Dressurreiter in Ungarn ging heute mit der Kür der Pony-Reiter der Abschluss einher. Mit dabei: Noch einmal die Stuttgarterin Antonia Roth mit ihrem Daily Pleasure. Nach Mannschaftsgold und Einzel-Bronze waren die Möglichkeiten für eine weitere Einzelmedaille da, doch ein teurer Patzer im Außengalopp, als Roth der Ponyhengst einmal umsprang, ließ die Prozente purzeln.
Zur Kürmusik aus den Händen von Markus Hinzke - dem gebürtigen Herrenberger, der mit Happy Hippo auf zahlreichen Turniere, so auch in Ungarn, für die Beschallung sorgt - zeigte sich Daily Pleasure aber auch am letzten von drei Prüfungstagen noch einmal mit tollen Verstärkungen und viel Energie. Roth hatte enorme Schwierigkeitsgrade eingebaut, unter amdem ritt sie aus dem starken Galopp direkt in die halbe Schrittpirouette... doch am Ende war es mit 79,710 Prozent "nur" der vierte Platz. Gold ging erneut an Mannschaftskollegin Lucie-Anouk Baumgürtel mit Zinq Nasdaq FH (85,735 Prozent!), Silber an die Dänin Sophia Boje Obel mit Adriano B (82,555 Prozent), Bronze holte die Deutsche Rose Oatley mit Daddy Moon (81,400 Prozent).
Bei Roth war auf der Rückreise kein Grund von Ärger zu spüren -im Gegenteil: "Ich bin super happy und hätte mit den zwei Medaillen so nie gerechnet. Das war wirklich das schönste, was ich mir hätte vorstellen können."
In zwei Wochen folgen für die Mannschaftseuropameisterschaften noch die Deutschen Meisterschaften in Riesenbeck, dann die Süddeutschen Meisterschaften, eventuell noch Le Mans, Exloo und die Aachen Youngsters. Sofern es denn Corona zulässt. (mos)
Foto: Lukas Kowalski
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