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Donnerstag, 27.08.2020 um 07:33

Eine überwältigte Antonia Roth zittert nun mit den Kollegen mit

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Wenn die Uhr 10:51 Uhr schlägt und Rose Oatley mit Daddy Moon dran ist und um 12:34 Uhr Lucie-Anouk Baumgürtel mit Zinq Nasdaq FH, dann liegen Antonia Roths Nerven vermutlich blank. So ging es der Stuttgarterin gestern schon, als ihre Teamkollegin Shona Benner dran war. Nach ihr. Bei der EM der Ponyreiter in Pilisjászfalu bei Budapest. Deutschland führt derzeit, mit einem relativ komfortablen Vorsprung von über zwei Prozent. Das heißt aber noch gar nichts, das weiß hier jeder. Aber Antonia Roth hat ihren Großteil mit Daily Pleasure WE zu diesem Erfolg beigetragen. "Ich habe gedacht, ich bin mehr Deko für das Team", schmunzelt die 14-Jährige heute morgen. Für die junge Amazone ist es der erste Start bei einem internationalen Titelkampf, ihr Pony hingegen hat schon Championatsluft geschnuppert. Im vergangenen Jahr war er im Bronze-Team noch mit Antonia Busch-Kuffner.

Ja, und Antonia Roth musste gestern als Erste für Deutschland ran. Keine leichte Aufgabe. "Ich war schon ein bisschen nervös", gibt Roth zu. "Ich wollte Deutschland schließlich würdevoll präsentieren." Doch wer es vielleicht bei ClipMyHorse sehen konnte - Roth ritt mit einem Lächeln in die Prüfung. "Ich war gleichzeitig so stolz, dass ich die Erste sein durfte." Und obwohl sie sich als Streichergebnis vermutete, sieht die Lage nach Tag eins anders aus. Mit 75,72 Prozent ritt die junge Blonde zu einer persönlichen Bestleistung. Überwältigt ist Antonia daher noch heute morgen. "Das ist unglaublich." Zwar ließ sich ihr schicker Fuchshengst beim Einreiten kurz von der Umwelt inspirieren - aber Roth blieb konzentriert und dachte einfach "weitermachen, an die nächste Lektion denken". So ging es ihr auch noch mal in der Galoppverstärkung. Stark, mit welchen Nerven die Newcomerin im Team ihre Aufgabe angegangen ist. Die Richtung der Bundestrainer Conny Endres war übrigens klar: Das Maximale herausholen, bei kontrollierbarem Risiko. Das hat Roth erfüllt. Und ihr Daily. Der durfte danach übrigens Wellness und Massagen erfahren.

Der zweite Teil der Teamwertung hat angefangen. Roth ist erst morgen wieder in der Einzelwertung dran. "Nach der Prüfung ist vor der Prüfung", bleibt sie hoch konzentriert und weiß, dass die Karten neu gemischt werden. Aber jetzt heißt es erstmal Daumen drücken. Für Antonia Roth nervenaufreibende Momente von außen. Sie weiß jetzt, wie sie lachend mitteilt, dass ihr Platz im Sattel der Bessere ist: "Ich möchte nicht mit meinen Eltern tauschen." (mos)

Foto: Lukas Kowalski

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