Anika Ott ist bereit für die Deutsche Meisterschaft
Die Pony Master-Serie ist eine Institution im Land seit sie vor gut vier Jahren in Baden-Württemberg eingeführt wurde. Doch in diesem Jahr machte Ponypapst Heinz Bürk bei der Planung seiner Etappen Corona einen Strich durch die Rechnung. Die als Finale angesetzte Prüfung in Durmersheim am heutigen Tag wurde kurzerhand in ein normales Pony-Springen umgewandelt. Erst in Weilheim in der kommenden Woche wird das Pony Master-Finale im Springen dann steigen.
Heute, gut vier Wochen vor den Deutschen Jugendmeisterschaften, zeigte die 16-jährige Anika Ott, in welch guter Form sie und ihr Erfolgspony Kira-Bell im Moment sind. Die mehrfache Süddeutsche Meisterin dominierte das Pony-Springen der Klasse L nach Belieben. Im Stechen raste sie mit "Kira" zum Sieg, Zweit-Pony Pretiosa steuerte die Fronhofenerin zudem auf Platz zwei. "Kira ist eigen, besonders und immer sehr aufmerksam. Eine echte Kämpferin", erzählte die Schülerin im Anschluss an die Siegerehrung. Über internationale Turniere in Frankreich und Österreich führt ihr Weg in den kommenden Wochen in Richtung Riesenbeck. Dort will die junge Nachwuchsreiterin - wie im letzten Jahr - den Sprung ins Finale der "Deutschen" schaffen. Mit ihr wird dort auch Lena Erkner auf Franz Ferdinand die schwarz gelben Farben vertreten. Heute gab es Platz drei für die beiden.
Heinz Bürk war mit dem Niveau seiner Ponyreiter am heutigen Tag zufrieden: "Da waren sehr gute Ritte dabei. Ein, zwei Ausrutscher gibt es ja immer", so der umtriebige Pony-Fachmann. (FA)
Foto: Doris Matthaes
Ähnliche Meldungen
Warte mal kurz...
Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.