Konzentriert, frisch und harmonisch: Marcel Wolf und Fabiano A siegen in Biberach-Rißegg
Zwischen der einen und der anderen Woche können im Reitsport Welten liegen. Die Erfahrung musste auch Marcel Wolf machen. In Aulendorf in der S-Dressur lief es bei dem Jungen Reiter und seinem zehnjährigen Hannoveraner Fabiano A nicht so, wie gewünscht - und auf dem Level, was die beiden können. Das heiße, schwüle Wetter machte dem zehnjährigen Rappen zu schaffen. Und dann sorgte noch eine Bremse auf der Stirn in der Schritttour für Ablenkung und Taktverlust - klar, dass da Punkte auf der Strecke blieben.
Neues Wochenende - neuer Versuch: In Biberach-Rißegg sah die Welt ganz anders aus. Der Fürstenball-Sohn, der sich prächtig entwickelt hat, überschritt in der S* die magische 70-Prozent-Grenze und wurde mit 70,570 Prozent Sieger der Prüfung vor Petra Rampe mit Cavalito (70,526 Prozent) und Jana Schlotter mit dem bewährten Rubin-Renoir (69,518 Prozent).
Frisch zeigte sich Fabiano, war super konzentriert bei der Sache, besser in der Anlehnung und mit viel Ausdruck im Viereck unterwegs. "Was soll ich sagen? Er war einfach schön zu reiten", freute sich Marcel Wolf über die fehlerfreie Runde. "Ich bin mega happy und stolz auf ihn."
Das Paar ist top in Schuss, Corona kam da ungünstig. Aber die beiden haben die Zeit für viel abwechslungsreiche Arbeit und Basis-Lektionen genutzt. "Für die jungen Pferde war das echt ein Vorteil", erklärt Wolf. "Man konnte noch mehr Zeit und Geduld in die Ausbildung investieren."
Nun heißt es für Wolf, am Mittwoch und Donnerstag sich auf den Immenhöfen zu empfehlen - da ist nämlich Sichtung zur Deutschen Jugendmeisterschaft. (mos)
Foto: Doma
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