Mit Casillas springt Constantin Sorg weiter Richtung Landesspitze
Was sich in der letzten Saison bereits abzeichnete, bestätigt sich in diesem Jahr: Mit dem zehnjährigen Casillas aus eigener Zucht hat Constantin Sorg ein außergewöhnliches Pferd unter dem Sattel. Denn nach fünf S-Siegen 2019 knüpft Sorg, zweifacher Vize-Landesmeister der Amateure, nun nahtlos an die Erfolge des Vorjahres an. Im einzigen S-Springen von Pfullingen stand der Steuerberater aus Fronhofen heute unter Druck, da Remo Allgäuer und Manchester mit einer blitzsauberen Runde in 62,20 Sekunden vorgelegt hatten. Doch die langen Wege im Parcours kamen dem 1.80 Meter Schimmel mit der riesigen Galoppade entgegen. Sorg wählte das Risiko und wurde mit der absoluten Bestzeit belohnt. Das bedeutete den 14 S-Sieg seiner Karriere.
Zum Goldenen fehlt "nur" noch der bedeutsame Zwei-Sterne-Sieg. "Eigentlich habe ich in dieser Saison mit dem BW Bank Cup geliebäugelt", erzählt der bodenständige Familienvater im Gespräch mit dem Reiterjournal, "aber eine Platzierung fehlt dafür noch - also verlegen wir das ins nächste Jahr." Alternativ nimmt Sorg, der für schnelle Runden bekannt ist, die Qualifikationen für die Deutschen Amateurmeisterschaften in Angriff. Über Jagstzell und Rindelbach soll Casillas seinen Reiter und Ausbilder nach Ingolstadt führen. Es wären nach Dagobertshausen 2018 die zweiten nationalen Titelkämpfe für Sorg und seinen Ausnahme-Schimmel. Hinter Sorg und Allgäuer platzierte "Benni" Kuhn gleich zwei Pferde hintereinander. Der elfjährige Freddy Cool nahm Stallnachbarin Cat Choupette rund eine Sekunde ab. (FA)
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