Landespräsident bietet Veranstaltern Gespräche an
Landesverbandspräsident Gerhard Ziegler hat die Turnier-Veranstalter, die sich im April als Verein formatieren wollen, zur Mäßigung aufgerufen. Gleichzeitig kündigte er Gesprächsbereitschaft an, was weitere Veranstalterstimmen in der Landeskommission angeht. Ziegler rückte auch den Eindruck zurecht, das Landesverbandspräsidium habe sich gegen die von den Veranstaltern geforderten vier Sitze in der LK gewandt. Ziegler: „Es war keine inhaltliche Diskussion um die Sache, denn die Zusammensetzung der Landeskommission bedarf einer Satzungsänderung und die kann nur die Landesverbands-Versammlung im April beschließen“, erklärte der Präsident. Da dies jedoch einen formalen Antrag erfordert, seien die Fristen ohnehin verstrichen und eine Satzungsänderung erst im nächsten Jahr möglich, erklärte Ziegler. Er bot den Veranstaltern zu dem Thema „konstruktive Gespräche“ an. „Wir werden das sehr ernsthaft beraten“, versprach er.
Rückendeckung erhielt Ziegler vom Gerlinger Rechtsanwalt, Turnierrichter und LK-Mitglied Gerd Sickinger. Im Vorfeld seines 70. Geburtstages antwortete der Pferdesachverständige in einem Reiterjournal-Interview auf die Frage, wie er die Situation in der Turniersportszene des Landes beurteile, folgendermaßen: „Ich sehe mit Sorge, dass innerhalb des Turniersports Gräben gezogen und Fraktionen aufgebaut werden. Ich finde es nicht gut, dass sich die Veranstalter gegen den Verband wenden, denn das schwächt das Ansehen unseres Sports und die Außenwirkung des Ganzen, Dialog wäre besser als Konfrontation.“ (rok/Foto: Matthaes)
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