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Samstag, 21.12.2019 um 13:50

Total Hope macht Hoffnung auf mehr

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Vornweg: Zalando OLD vom Gestüt Birkhof und seine Reiterin Nicole Casper konnten im Finale des Nürnberger Burg-Pokal in der Frankfurter Festhalle nicht ihr Potenzial abrufen. Der neunjährige Oldenburger Hengst v. Zack/Sunny-Boy wurde reell und gut vorgestellt und konnte seine Qualität zeigen, aber nach zwei Tagen in Frankfurt fehlte es dem Hengst etwas an Kraft und Balance. 69,024 Prozent gab es für die beiden.

Sieger wurde der siebenjährige Oldenburger Hengst Total Hope v. Totilas/Don Schufro. Unter seiner Reiterin Isabel Freese zeigte der Vererber, welch Erscheinung er ist - da kommt er ganz nach seinem Vater. Vom Gebäude ähnelt er mehr seiner Mutter - und das ist Isabell Werths Weihegold OLD v. Don Schufro. Eine sportliche Top-Kombination also. Aus der Zucht v. Christine Arns-Krogmann hatte der Rapphengst eine hohe Messlatte zu nehmen, denn vorgelegt waren 78,512 Prozent. Aber Isabel Freese, Bereiterin im Stall des Besitzers Paul Schockemöhle, hat die Nerven und Routine, eine solche Aufgabe entsprechend anzugehen. Sie setzte den Körsieger der Schwedischen Körung von 2016 glänzend in Szene und rief ein Versammlungspotenzial bei Total Hope ab, das in dem Feld seinesgleichen suchte. "Höher kann ein Pferd keine Wechsel springen", schwärmte Kommentator Christoph Hess - und in der Tat wurde auch einmal die 10 bei den Dreier-Wechseln gezogen. 79,220 Prozent waren es in Summe für Total Hope und Isabel Freese - und der Sieg.

Das zweitplatzierte Pferd der Prüfung hatte der Chefrichter Dr. Dietrich Plewa klar an der Spitze - mit fast drei Prozent: Bonita Springs. Die leichtfüßige Rheinländer Stute, ebenso erst siebenjährig, v. Boston-Fidertanz aus der Zucht von Ulla Katzorke-Hellweg erhielt 78,512 Prozent. Während Plewa beim Sieger Höhepunkte in der Galopptour sah, sah er ebenso Defizite in der Ausbildung, einen nicht ganz offenen Rahmen, wie man ihn sich wünscht, das Genick nicht immer oben... und genau das immer ideale Seitenbild bei fast derselben Akzentuierheit machte für ihn die Stute zum Sieger im Finale.

Eine tolle Entwicklung in diesem Jahr machte der Hannoveraner Hengst Cadeau Noir v. Christ-De Niro aus der Zucht von Thomas Heuer und im Besitz des Gestüts Bonhomme. Der neunjährige Rappe und seine Reiterin Lena Waldmann wurden von den Richtern auf Rang drei mit 75,537 Prozent gesehen. (mos)

Foto: Lafrentz

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