Kölz nimmt das Leonberger Tilgshäusle ein
Das ist schon beeindruckend, was Baden-Württembergs amtierender Landesmeister derzeit im Parcours abliefert: Im zweiten S-Springen bei der 54. Auflage der Leonberger Reiterspiele ritt der Spring-Profi vom Burkhardshof drei Mal in den Parcours von Andreas Wagner aus Wiesental, drei Mal behielt Kölz eine weiße Weste. Mit dem Chacco-Blue Nachkomme Chiapas - nicht mit dem allerletzten Vermögen, aber einem riesigen Kämpferherz ausgestattet -siegte der Familienvater nach einer reiterlichen Meisterleistung innerhalb von 66,46 Sekunden. Stallnachbar Missile du Buisson landete gleich dahinter auf Platz zwei. Mithalten konnten auf den weiteren Plätzen nur Benzenbühls Jörg Widmaier auf dem riesigen Current Market und Verena Kölz mit ihrem bewährten Landor, der in Leonberg Jahr für Jahr abliefert.
Im Viereck waren Echt Stark und Ilona Kress, die in Donaueschingen im Rahmen des Nürnberger Burg-Pokals mitmischten, der Konkurrenz einige Schritte voraus. Die achtjährige Royal Highness Tochter und die Ausbilderin aus Zeutern sahen zwei der drei Richter weit in Front. 72,460 Prozent brachten in der S3 den verdienten Sieg vor Mannschafts-Europameisterin Ann-Kathrin Lindner samt Dulcia und Stefanie Lempart im Sattel von Darwin. Bei der ersten Prüfung der letzten The Fourties-Etappe vor dem Finale in Reutlingen gelang Christine Eberbach nach ihrem Triumph in Waiblingen der nächste Sieg in der schweren Klasse. Ihre Dywah setzte sich knapp vor Angela Kraut und Shiraz sowie Gabriele Matthaes auf Dresemeyer. (FA)
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