Goldiger Abschluss in Meißenheim
Das angepeilte - und auch mögliche - Doppel-Gold für Baden-Württemberger Teams bei den Süddeutschen Mannschaftsmeisterschaften der Fahrer in Meißenheim hat es am Ende doch nicht gegeben. Im Hindernisparcours verlor die erste Mannschaft der Zweispännerfahrer (Christoph Kuhn, Eberhard Schäfer und Fred Probst) ihren fünf-Punkte Vorsprung an die starken Hessen und musste sich mit 0,65 Zählern Rückstand mit Silber begnügen. Die zweite Zweispänner-Mannschaft (Timo Zängle, Cornelia Günther und Heiko Hamann) behauptete dagegen Bronze. Ganz oben auf dem Siegespodest stand nur das erste Team der Pony-Zweispänner (Tim Grässlin, Monja Hahn und Jasmin Brauchle). Silber ging mit deutlichem Abstand an das zweite BW-Team (Matthias und Alessandra Archetti und Sven Genkinger). Bronze gewann Hessen I. Großen Anteil an der Goldmedaille der Pony-Zweispänner hatte Jasmin Brauchle als Beste der Kombinierten Wertung. Dazu beigetragen haben aber auch Tim Grässlins Nullrunde im Parcours und lediglich 4,2 Punkte von Monja Hahn. Bei den Einspännern blieb es bei Silber für das starke erste BW-Team (Patrick Harrer, Rolf Saar und Jens Motteler) knapp hinter Hessen und vor Sachsen. Bei den Pony-Einspännern wurde aus einer möglichen Silbermedaille für das erste Team (Monika Hallasch, Sarah Kern und Anna Genkinger) schließlich die Bronzemedaille hinter Bayern I und Hessen I. Das zweite Team (Daniela Weimer, Luisa Dietrich und Hubert Häringer) kam auf Rang fünf.
„Dieses Turnier darf keine „Eintagsfliege" sein“
Bei der von Turnierleiter Volker Hürster und Klaus Ritter moderierten Medaillenvergabe zum Abschluss der Meisterschaften überwog die Zufriedenheit mit dem sportlichen Erfolg des Events. Den hatte der Reit-, Renn- und Fahrverein Meißenheim mit Unterstützung von Nachbarvereinen, der Gemeinde Meißenheim und der Reiterverbände nach 15jähriger Turnierpause mit ganz geringem Zeit-Vorlauf „aus dem Boden gestampft". Die Fahrausschuss-Vorsitzende Bettina Rigbers-Böhnisch gestand: „Bei der Vergabe dieser Meisterschaften an Meißenheim hatten wir anfangs schon etwas Bauchweh. Das ist aber rasch verflogen. Wir sind froh und glücklich über diese erfolgreiche Initiative, die von den beiden Meißenheimer Vorständen Ludwig Börsig und Robert Mathäi, ihrem Verein und Volker Hürster gestartet wurde. Südbadens Ehren-Präsident Hans-Jürgen Schnebel hoffte, „dass das Fahrturnier 2019 keine Eintagsfliege bleibt" und sah sich darin einig mit seinem Nachfolger Martin Wehrlin. „Bei den Süddeutschen Mannschaftsmeisterschaften haben wir über vier Tage großen Sport erlebt. Allen Teilnehmern danke ich, dass sie den zum Teil sehr weiten Weg nach Meißenheim auf sich genommen haben. Mein Dank gilt aber auch der engagierten Helferschar. Dieses Fahrturnier nach 15 Jahren Pause war ein Wagnis und eine große Herausforderung. Ich hoffe, dass es Beginn einer neuen Ära ist", so Turnierleiter Volker Hürster. Das könnten sich auch Meißenheims stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Fischer vorstellen und der Meißenheimer Vereinsvorstand. Allerdings mit dem Vorbehalt, dass die finanziellen und wirtschaftlichen Aspekte stimmen, zu den auch höhere Zuschauerzahlen gehören. Einig waren sich im Grundsatz alle, dass es mit dem Fahrsport auf der großzügigen Meißenheimer Anlage weitergehen soll. heo
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