CHI Donaueschingen: Tim Hosters Turnier
Aus baden-württembergischer Sicht ist es sein Turnier: Tim Hoster, der aus dem Rheinland stammende und in Oberschwaben ansässige Profi, feierte am Samstag im Schlosspark wichtige Erfolge. Im Samstagspringen der Kleinen Tour über 1.40 Meter belegt Hoster im Sattel von Peter Oberlins Hannoveraner Stute Carisma Can Fly den zweiten Platz hinter dem amtierenden Deutschen Meister Felix Hassmann mit SL Brazonado.
Da die Reiter im Schlosspark ihre Pferde flexibel einsetzen können, hatte dieses Springen mehr Bedeutung als auf dem Papier: So ritt Hans-Dieter Dreher seinen Prinz mit nur einem Zeitfehler lässig durch den Parcours. Prinz soll am Sonntag im Großen Preis gehen. Dreher siegte in den beiden Vorjahren auf Berlinda und Embassy II. Dreimal hintereinander hat noch kein Reiter den Großen Preis von Donaueschingen gewonnen.
Im Samstagspringen der Großen Tour, dem „Championat von Donaueschingen“ kam es zu einem Schweizer Doppelsieg: Nikolaus Rutschi siegte mit dem Holsteiner Clearwater vor seinem eidgenössischen Landsmann Alain Jufer mit Fleur Sinaa-A. Auch hier gelang Tim Hoster eine Klasse-Runde. Ohne Abwurf mit nur einem Zeitfehler belegte er im Sattel der holländischen Stute Corradina Rang zehn hinter dem aus dem Raum Heilbronn stammenden Markus Wenz auf dem Württemberger Wallach Barbados (rok/Foto: Roger Müller).
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