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von Mona-Sophie Wieland am Freitag, 09.10.2026 um 21:59

Reutlingen: Erste Siege des Turniers an Andrina Suter und Leonie Moll

Andrina Suter setzte sich in der ersten Dreisterne-S-Dressur von Reutlingen durch.  /  © D. Matthaes

Die Reutlinger Dressurtage sind gestartet und das gleich mit zwei echten Highlights. Neben der ersten Dreisterne-S-Dressur des Turniers überzeugte ebenso eine gut besetzte Jungpferde-S-Dressur.

Hopp Schwiiz

Auch wenn sich das Reutlinger Team über die diesjährigen Starterfelder etwas enttäuscht zeigt, präsentierte sich in der Intermediaire II am Freitagnachmittag ein gut aufgestelltes Starterfeld. An dessen Spitze ging der Sieg in die Schweiz. Genauer gesagt meldete sich die Schweizer Championatsreiterin Andrina Suter „zurück“. Suter zählt seit Jahren zu den führenden Ausbildern der Schweiz und ist vor allem für ihre Ausbilderqualitäten bekannt. Sie sicherte sich beispielsweise 2022 im Finale des Nürnberger Burgpokals einen sensationellen Doppelsieg. Aber zurück nach Reutlingen: Andrina Suter hat in diesem Jahr fast all ihre Toppferde verloren. Andrina Suter überzeugte in Reutlingen mit dem elfjährigen Danciano-Nachkommen Davi. Sie lieferten eine technisch sehr sichere Runde, wobei Andrina Suter den Wallach bestens unterstützte. Highlights bildeten vor allem die energisch nach vorne gesprungenen Zweier- und Einerwechsel. Insgesamt könnte sich der Wallach in der Oberlinie noch lockerer präsentieren. Die beiden setzten sich mit 73,3 Prozent gegen die Seriensieger der vergangenen Wochen, Fiona Serafina Lukas und Aragorn, durch. Zwischen Suter und Lukas wollte man heute wahrlich nicht entscheiden. Auch Fiona Serafina Lukas gelang mit ihrem selbst ausgebildeten Aragorn eine sehr sichere und lockere Runde, wobei der Wallach nach einem leicht verhaltenen Anfang immer besser in die Prüfung fand. Mit 73,2 Prozent wurde es Rang zwei vor dem gefühlvoll einwirkenden Hans Staub mit Ravel (69,6 Prozent). Natalie Gauß-Ernst meldete sich mit ihrem selbst ausgebildeten und einem zugleich starken vierten Platz zurück (68,9 Prozent) und Alexandra Rieger mit Dragoni (68,3 Prozent) komplettierte die Platzierung.

Leonie Moll setzt Siegesserie fort

Die Jungpferdetouren im Ländle werden zurzeit vor allem durch einen Namen geprägt: Leonie Moll. Im Sattel ihrer beiden achtjährigen Secret-Nachkommen Soccx und Sheldor reitet die Schülerin von Jürgen Bimmel im Moment von einem Sieg zum nächsten und die beiden Wallache liefern sich stets ein stallinternes Rennen. Dieses Mal setzte sich der Rappwallach Sheldor durch und überzeugte mit einer insgesamt sehr sicheren Runde. Highlights bildeten unter anderem die Verstärkungen und die Serienwechsel. Insgesamt könnte sich Sheldor im Genick noch nachgiebiger präsentieren (70,8 Prozent). Hinter dem bewegungsstarken Wallach ging es dicht gedrängt weiter. Und so, muss man sagen, hatte Leonie Moll auch etwas Glück. Denn sie setzte sich nur um einen Wimpernschlag gegen die Bayerin Lisa-Maria Klössinger mit FBW Didi Veron (70,5 Prozent) durch. Der Don Martillo-Nachkomme punktete besonders in der Trabtour. Im Galopp, speziell in den Serienwechseln, fehlt dem Wallach noch die letzte Selbstsicherheit. Leonie Moll komplettierte mit Soccx das Podest (69,6 Prozent). Der bunte Fuchswallach war bis kurz vor Aufgabenende auf Siegesspur. In den Serienwechseln kam dann jedoch ein Beinsalat und so misslangen sowohl die Vierer- als auch die Dreierwechsel.  Auch Linda Knoll ritt mit Bellatrix (68,8 Prozent) in die Platzierung.

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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