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von Mona-Sophie Bimmel am Montag, 10.06.2024 um 10:02

Ludwigsburg: Ein geglückter „Neuanfang“

Ann-Kathrin Lindner und FBW Lord of Dance siegten im Kurz Grand Prix von Ludwigsburg. / © Bambi Fotografie

In Ludwigsburg ist im vergangenen Jahr so einiges passiert. Zentrale Veränderung war mit Sicherheit, dass die langjährige Betriebsleiterin und auch Turnierleiterin Sabine Klenk den Verein verlassen hat. So kam es auch dazu, dass sich das Turnierleitungsteam fast neu zusammenstellen musste. „Ich wurde fast schon ins kalte Wasser geschmissen“, erläutert Christoph Scherbaum, der nun Teil der Turnierleitung ist. Er fügt hinzu: „Spaß beiseite. Wir haben in diesem Jahr einen kleinen Neustart gemacht, da wir in der Turnierleitung ein auf weite Teile komplett neues Team haben, natürlich mit der Unterstützung eines erfahrenen, „alten“ Kerns“. Nach den Dressurtagen stand jedoch ein ganz klares Resümee und man konnte definitiv sagen „Premiere geglückt“. Perfekte Organisation, gute Stimmung, viel Zuschauerzuspruch und zufriedene Teilnehmer, ja sogar das Wetter spielte mit – Das Ludwigsburger Dressurturnier war einmal mehr eine rundum gelungene Veranstaltung. Dabei bildete der abschließende Kurz Grand Prix noch einmal ein wahrlich besonderer Abschluss.

Apropos Turnierhöhepunkt: Hier sah man fast schon ein Kopf-an-Kopf-Rennen zweier heißgehandelter Favoriten, die amtierende Landesmeisterin Ann-Kathrin Lindner mit FBW Lord of Dance und die Schweizerin sowie Vortagessiegerin Andrina Suter mit ihren beiden Pferden Del Curto und Briatore. Am Finaltag blieb der Sieg jedoch im Ländle und Ann-Kathrin Lindner brillierte einmal mehr mit viel Einfühlungsvermögen. Während dem Erfolgspaar in der Einlaufprüfung, einer Intermediaire II, in der Galopptour noch etliche, für die beiden ungewöhnliche Fehler passiert waren, zeigten sich Lindner und der Württemberger aus der Zucht von Dieter Schmid am Finaltag in „alter“ Form und überzeugte mit einer Prüfung wie aus einem Guss. Dabei zählten die gleichmäßigen Piaffen und Passagen, die kleinsten Galopppirouetten und die geschmeidigen Seitengänge zu den Highlights der Vorstellung. Insgesamt könnte der Wallach teilweise noch mehr Engagement aus der Hinterhand zeigen, woraus auch sowohl in den Einer- als auch Zweierwechsel jeweils ein kurz gesprungener Galoppwechsel resultierte. Dennoch war das Meckern auf sehr hohem Niveau und sie schlussendlich durften sie sich mit starken 71,5 Prozent über den Sieg freuen. Ein schöner Fakt am Rande: Schon in der vorherigen Prüfung hatte sich die Schülerin von Ann-Kathrin Lindner,  Malin Kampp, über ihren ersten S*-Sieg freuen dürfen. Gleichzeitig machte Bruder Pascal Lindner mit Platz zwei im Großen Preis von Stutensee-Spöck sein Goldenes Reitabzeichen voll. Also ein rundum gelungener Tag für den Stall Lindner!

Im Vergleich zum ersten Tag legten auch Andrina Suter und ihr Del Curto am zweiten Tag ein Schippe oben drauf und überzeugten mit ausdrucksvollen Verstärkungen sowie einer weitestgehenden sicheren Galopptour. Die Piaff-Passage-Tour könnte sich teilweise noch besser über den Rücken arbeitend zeigen. Auch in den Zweierwechseln schlich sich ein kurz gesprungener Galoppwechsel ein. Mit 70,9 Prozent reihten sie sich auf dem zweiten Platz ein. Auch auf dem dritten Platz folgte Andrina Suter mit ihrem zweiten Pferd, dem neunjährigen Westfalen Briatore NRW. Mit 70,1 Prozent verwies sie die erneut stark reitende Anna Magdalena Scheßl mit ihrer Württembergerin Dubary (Z.: Beate Pfitzer, 69,6 Prozent). Ann-Cathrin Rieg und Steendieks Derrick beendeten ihren ersten Kurz Grand Prix auf Rang fünf (68,7 Prozent). Auch Sabrina Linsenmaier mit FBW Fiorenzo, Timo Kemmerer mit Infinity, Markus Schetter mit Duke Rubin und Andreas Platzdasch mit Donadieu freuten sich über eine S***-Platzierung.

Erneut bärenstark präsentierte sich Carina Harnisch. Sieben Starts, vier Siege – eine Bilanz, die am Sonntag mit einem ganz besonderen Sieg gekrönt wurde, dem ersten Sieg von Karthago in der schweren Klasse. Mit einer Runde wie aus einem Guss punktete sie sich mit dem neunjährigen KWPN-Wallach zu 71,9 Prozent. Damit verwiesen sie Pieter van der Raadt mit D’Cinzano (69,7 Prozent) und Juliane Dörr mit Finest Black Lady (69,2 Prozent) auf die Plätze zwei und drei. Auch ihr zweites Pferd, den achtjährigen DSP-Wallach FBW Francis steuerte Harnisch in die Platzierung und reihte sich mit ihm auf Platz vier ein (69,1 Prozent). Ann-Kathrin Lindner und Fräulein Müller komplettierten die Platzierung (68,7 Prozent).

Mona-Sophie Bimmel (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich.

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