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Reiterjournal 17.07.2024
An diesem Wochenende stehen für die besten Nachwuchsreiter- und auch Voltigierer etliche Highlights an. So kämpfen die Voltigierer bei der Nachwuchs-EM und Senioren-WM in Bern um Medaillen. Für die Springreiter geht’s in Kronenberg um Edelmetall. Mit dabei: Alia Knack. Die amtierende Deutsche Meisterin der Jungen Reiter vertritt mit Vigo’s Cornetta die deutschen Farben im U21-Team.
Heute stand für die Jungen Reiter die erste Wertungsprüfung an, ein Zeitspringen. Und dabei hatte es der Parcours zum Auftakt der Europameisterschaften wahrlich in sich. Zwar eine harmonische Linienführung, jedoch eine zackige Folge der technischen Klippen, die eine gute Portion Konzentration forderten und keine Zeit zum Verschnaufen gaben. Für das deutsche Team lief es insgesamt durchwachsen. Einzig Johanna Beckmann und ihrer Queen Frieda gelang eine flinke und fehlerfreie Runde, die am Ende in der Einzel-Zwischenwertung mit Platz sechs belohnt wurde (1,34 Strafpunkte). In Führung liegt nun der Belgier Mathieu Guery mit Callac de Cyrmanol, der wahrlich alles riskierte. Lasse Nölting mit Javall Ryal K. (3,25 Strafpunkte), Magnus Schmidt mit Miss Balou (3,27 Sekunden) und Mick Haunhorst (4,01 Sekunden) folgen auf den Plätzen 20, 22 und 25. Alia Knack und ihre gewaltig springende Vigo’s Cornetta erwischten heute leider nicht ihren besten Tag. Aus einer Wendung bekam das Erfolgspaar keinen optimalen Zug drauf. In der darauffolgenden Linie passierten Fehler, wodurch sich Alia Knack nun mit den heutigen drei Abwürfen und 10,15 Strafpunkten auf Rang 66 einreiht. In der Teamwertung liegt das deutsche Team (8,03 Strafpunkte) nun auf Platz fünf hinter Irland (1,74 Strafpunkte), Schweiz (5,34 Strafpunkte), Belgien (6,89 Strafpunkte) und Frankreich (7,98 Strafpunkte).
Morgen gilt es im finalen Springen für die Teamwertung noch einmal Daumen zu drücken.