Aktuelles
Reiterjournal 16.06.2023
Tag zwei in Ichenheim und die Reiterfamilie Dreher dominiert die Springen im Rahmen der Südbadischen Meisterschaft und darüber hinaus. Sie gaben heute den Ton an: Drei Siege, zwei vordere Platzierungen und die besten Aussichten auf drei Medaillen.
Heute stand die zweite Wertungsprüfung der Junioren an, ein L-Springen. Nach dem gestrigen Auftakt wendete sich nun das Blatt der Dreherschen Platzierungen und Lena-Sophie Dreher startete ihre Aufholjagd auf Cousin Ben in der Meisterschaftswertung. Sie gewann die zweite Abteilung mit einem Doppelsieg im Sattel ihrer Pferde Something Else und Garfield Boisjoli vor Ben Dreher mit Guayarmina. In der ersten Abteilung siegte Magdalena Rose vor Mia-Sophie Hauß. Damit liegt vor dem Finale weiterhin der Sohn von Hansi Dreher in Führung mit 51 Punkten vor Rose (48 Punkte) und Lena-Sophie Dreher (45 Punkte). Mia-Sophie Hauß liegt mit 43 Punkten auf Rang vier, auch für sie ist damit durchaus noch eine Medaille drin.
Am Vormittag stand unterdessen die erste Wertungsprüfung der Reiter und Jungen Reiter an, ein M**-Springen. Und auch hier ging eine goldene Schleife an ein Familienmitglied der Drehers: Jennifer-Sandra Dreher konnte mit ihrem Schimmel Curtis Sitte die zweite Abteilung gewinnen. Im vergangenen Jahr holte das Paar bei der Südbadischen Meisterschaft Silber bei den Jungen Reitern. Dieses Jahr ist Drehers letztes in dieser Altersklasse, mit ihrem Sieg führt die Gundelfingerin derzeit die Wertung an. Der Sieg in der ersten Abteilung ging an Michael Herhalt mit Bella Donna, der damit im Zwischenranking der Reiter vorne liegt.
Und auch zwei S-Springen wurden heute aufgebaut. Zumindest in einem davon führte erneut ein Mitglied der Familie Dreher die Ehrenrunde an. Hansi Dreher siegte im S**-Springen im Sattel der neunjährigen KWPN-Stute Jiniki mit gut anderthalb Sekunden Vorsprung vor Tim Hoster mit dem Holsteiner Claus und Alexander Schill, der seine Erfolgsstute Chelsea Gravelotte an den Start gebracht hatte. Thomas Mang wurde Vierter vor Günter Treiber.
Zum Abschluss des zweiten Turniertages fand das Barrieren-Springen am Abend statt. Acht Paare nahmen teil, bis zur Höhe von 1,85 Meter wurden die Latten des letzten Sprungs der Reihe gelegt. An diesem bissen sich dann alle vier verbliebenen Reiter des Stechens die Zähne aus. So gab es vier Sieger: Peter Aregger mit seinen beiden Pferden Nadal Z und Cachacco Blue, Maurice Alshehab mit Galina und Nikolaus Leckebusch-Peters mit Canadian Club. Für den Schweizer Aregger war es das erste Springen dieser Art. Mit beeindruckendem Erfolg. Der für Ichenheim startende Alejandro Lema Restrepo wurde Fünfter vor Sascha Braun, Elisabeth Meyer und Hans Otto Werner. (mj)
Alle Ergebnisse sind hier zu finden.