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Maurice Tebbel muss Videoanalyse betreiben


Mit Maurice Tebbel und dem erst neunjährigen Rheinländer Hengst Don Diarado v. Diarado/Lord Dancer war der dritte deutscher Reiter im Zeitspringen von Tryon gefragt - doch die beiden hatten Pech am überbauten Wasser. "Eigentlich dachte ich, dass ich eine gute Distanz habe", so Tebbel. "Ich weiß nicht, ob ich zu dicht oder zu schräg war - das muss ich mir erstmal im Video angucken." Ein gutes Gefühl hatte Tebbel, der sich im Trainingslager kurzfristig für Don Diarado statt für Chacco's Son entschiedet hatte, weil "er es mir viel einfacher macht - Chacco's Son ist nicht so einfach, schon sehr hengstig."

Von zwei auf drei hatte Tebbel einen Galoppsprung mehr gewählt und auch für die Kombination sich etwas Zeit gelassen - durch den Fehler oben drauf ist die Bilanz für Maurice Tebbel nicht ganz so gut. Bundestrainer Otto Becker kommentierte: "Man merkt einfach, dass die jung sind. Ein Fehler ist kein Beinbruch. Die haben hier den Zeitdruck, müssen den ganzen Tag warten - das sind Erfahrungswerte, die sie sammeln müssen. Natürlich hatte ich gehofft, dass es so weiter geht wie bei Simone, aber ich mache den Jungen keinen Vorwurf. Das ist alles kein Drama." (mos)

Foto: Lafrentz

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