Logo

Ein mächtiger stolzer Sönke Rothenberger hält Deutschland auf Gold-Kurs


Was für ein Ritt: Sönke Rothenberger zeigte in Tryon im Grand Prix am zweiten Tag, der heute die Entscheidung bringt für die Mannschaft, in welch außergewöhnlicher Form Cosmo sich befindet. Der elfjährige KWPN Wallach war trotz kleinerer Schnitzer so gut wie noch nicht. Mit 81,444 Prozent knackten die beiden zum ersten Mal international die 80 Prozent im Grand Prix. Das erste Rückwärtsrichten und die erste Piaffe kosteten die beiden noch Punkte – sonst wären sie weit weg von aller Konkurrenz; bisher. “Ich bin mächtig stolz”, so Rothenberger über den van Gogh-Sohn. “Er hat bei nicht so einfachen Bedingungen in der Hitze und bei hoher Luftfeuchtigkeit trotzdem alles gegeben. Das ist nicht selbstverständlich. Man merkt schon, dass einem das Wetter auf die Gesundheit schlägt. Ich war gestern erkältet.”

Die ersten beiden Piaffen, das wusste, so analysierte der junge Reiter, hätten noch etwas energischer sein können, aber sonst gab es nichts zu meckern. Froh ist Rothenberger nun, dass in den nächsten Tagen kein Rückwärtsrichten mehr verlangt wird: “Der Special liegt ihm sehr gut. Aber nun ist erstmal wichtig, dass Isabell noch an die Leistungen anknüpfen kann.”

Platz zwei belegt vor den letzten Reitern der Brite Carl Hester, der sein neues Pferd Hawtins Delicato, einen Hannoveraner Wallach v. Diamond Hit, stark präsentierte und 77,283 Prozent erhielt. Die US-Reiterin Kasey Perry-Glass und Goerklintgaards Dublet v. Diamont Hit/Ferro liegen mit 76,739 Prozent an dritter Stelle. Der Kampf um Silber wird eng werden zwischen den Briten und den USA. (mos)

Foto: Stefan Lafrentz

Top