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Deutsche Volti-Gruppe überzeugt auf ganzer Linie


Der Volti-Wettbewerb der Gruppen bei den Weltreiterspielen in Tryon Stand für Deutschland auf Messers Schneide: Mit nur einem Tausendstel Punkt Unterschied führte das Team Norka des VV Köln-Dünnwald an der Longe von Patric Looser auf Danny Boy OLD vor dem Team Lütisburg aus der Schweiz auf Rayo de la Luz. Die Schweiz hatte vorzulegen, hatte die Möglichkeit, die Deutschen unter Druck zu setzen. Doch es wollte nicht so richtig rund laufen. Rayo de la Luz begann zu äppeln, verfiel in den Trab und so kam auch die Gruppe von Longenführerin Monika Winkler-Bischofsberger nie so recht in den Wettbewerb. Mit 8,491 Punkten beendete die Schweiz die Kür des Tages auf Rang drei, sicherte sich aber noch Silber mit einer Gesamtpunktzahl von 8,433.

Die Deutschen hingegen konnten sich zur ersten Kür noch einmal steigern - hier lief alles, jede Hebefigur, jeder Auf- und Abgang klappte fehlerfrei. Der Jubel war grenzenlos. Mit 8,638 Punkten war die Entscheidung dann klarer als gedacht. Silber ging an Österreich mit 8,198 Punkten.

Gold gab es auch bei den Damen für Kristina Boe auf Don de la Mar an der Longe von Winnie Schlüter. Sie lieferte sich einen Zweikampf mit Janika Derks auf Carusso Hit an der Longe von Jessica Lichtenberg. Bronze ging an Lisa Wild auf Fairytale.

Bei den Herren erlebte man in der entscheidenden zweiten Kür eine Sternstunde. Lambert Leclezio auf Poivre Vert zeigte eine Kür fernab der Konkurrenz, erhielt völlig verdient 9,262 Punkte für die Kür und wurde Weltmeister mit 8,744 Punkten. Das erkannte auch die Konkurrenz aus Deutschland an. Jannik Heiland auf Dark Beluga an der Longe von Barbara Rosiny wurde mit 8,606 Punkten Zweiter, Thomas Brüsewitz mit Danny Boy OLD an der Longe von Patric Looser mit 8,533 Punkten Dritter.

Bundestrainerin Ulla Ramge: "Wir haben hier einen würdigen Weltmeister gesehen, aber ich bin auch stolz auf meine Jung. Platz zwei, drei und vier mit Jannis Drewell - das ist super. Sie haben es Lambert schwer gemacht und ihn vor ihnen hergetrieben. Ich bin sehr zufrieden, auch mit den Damen."

Foto: Lafrentz

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