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Deutsche fahren in Tryon hinterher

Für die deutschen Fahrer sieht es bei den Weltreiterspielen nach der Dressur alles andere als gut aus: Sie belegen den fünften und letzten Platz. Die USA führt aktuell mit 77,10 Punkten vor den Niederlanden mit 87,43 Punkten und Frankreich mit 101,40 Punkten. Deutschland hat 102,82 Punkte. Doch Christoph Sandmann will den Kopf noch nicht in den Sand stecken: "Der Marathon ist unsere Paradedisziplin. Da müssen wir aufholen." Er selbst hatte zwei, drei kleine Fehler in seiner Prüfung, sah sich aber nicht korrekt bewertet: "Meiner Meinung nach war das besser wie eine 51. Ich bin über die Note enttäuscht."

In der Einzelwertung führt - wie sollte es anders sein - der Australier Boyd Exell vor Chester Weber aus den USA und Ijsbrand Chardon aus Holland.

Aktuell wird in Tryon disktuiert, ob morgen ein Teil der Phasen rausgenommen wird aus dem Marathon. Nach der ersten Phase erfolgt eigentlich eine Entspannungsphase, die im Schritt bewältigt werden muss. Die aber geht permanent den Berg hoch. Boyd Exell: "Das ist keine Erholung für die Pferde." Deswegen haben die Equiphechefs Beschwerde eingelegt. Am Nachmittag soll eine Entscheidung fallen. Am Samstag soll es noch mal heiß werden. Bevor es ähnliche Bilder wie beim Distanzreiten gibt, sollte über eine Alternative nachgedacht werden. (mos)

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