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Bronze für deutsches Para-Team - historisches Gold für Holland

Das hat es noch nicht gegeben: Zum ersten Mal gewinnt Großbritannien bei den Paras auf einem Championat kein Gold. Das niederländische Team sicherte sich den Weltmeistertitel mit 223,597 Punkten vor den Briten auf 222,957 Punkten. Bronze ging an die Deutschen, die 219,001 Punkte über die zwei Entscheidungstage sammelten.

Der Druck lastete auf der letzten Reiterin Elke Philipp im Grade I, die mit dem achtjährigen Oldenburger Fürst Sinclair bei ihrem erst zweiten Turnier mit dem Hengst über 74 Prozent reiten musste, um den Podestplatz zu sichern. 74,357 Prozent waren es - und damit Edelmetall. "Ich wusste nicht, ob ich Risiko gehen muss oder nicht - weil ich nicht genau wusste, wie wir stehen. Aber mein Trainer hat mir gesagt, dass ich reingehen soll wie vorgestern, einfach auf mein Gefühl hören soll. Und das habe ich gemacht. Ich dachte, ich ziehe jetzt mein Ding durch."

Ebenso am zweiten Tag am Start war Steffen Zeibig für Deutschland, der mit der Hannoveraner Stute Feeld Good 71,853 Prozent erzielte, damit aber nicht ganz an die Leistung von vorgestern anschließen konnte.

Dennoch - die Equipechefin Britta Bando war sehr zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Truppe: "Wir haben unser Ziel erreicht. Wir wollten die Medaille zurück und die Qualifikation für die Paralympics 2020 sichern. Beides ist uns gelungen." (mos)

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