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Bresch/Jacobs: "Wir haben das gezeigt, was wir wollten!"


Bei ihrer WEG-Premiere haben Theresa-Sophie Bresch aus Tübingen und ihr Pas de Deux-Partner Torben Jacobs nur knapp die Bronze-Medaille verpasst. Mit 8.707 Punkten lagen sie hinter ihren deutschen Kollegen Janika Derks und Johannes Kay, die in beiden Küren auf zusammen 8,872 Punkte kamen. Gold ging an die Italiener Lupacchini/Stopazzini, Silber an die Österreicher Lindner/Wacha.

Das Pas de Deux mit baden-württembergischer Besetzung zeigte zu spanischen Klängen eine Kür voller Höchstleistungen und in toller Harmonie. Torben Jabobs: "Wir haben das gezeigt, was wir wollten, zwei ausdrucksstarke Runden." Dennoch gab er zu, dass man eine Medaille im Hinterkopf gehabt habe. Aber: "Das ist das Pas de Deux-stärkste Jahr, das wir je gesehen haben - hier ist ein fünfter und sechster Platz noch richtig stark." Theresa-Sophie Bresch fügte an: "Wir haben eine super Leistung gebracht. Ok, wir hatten keine Flow-Momente und es ist natürlich am schönsten, wenn man auf dem Höhepunkt dann auch am Besten ist, aber wir haben beide Runden durchgekämpft." Als etwas anderes als die EM in Österreich im vergangenen Jahr bezeichneten die beiden die Weltreiterspiele - die Halle sei viel größer, ebenso der Zirkel und wie ihr Pferd die Anreise wegstecken würde, das wusste man im Vorfeld auch nicht. "Aber er hat es super weggesteckt", freuten sich die beiden.

Von der Atmosphäre her sei es heute mehr gewesen als gestern, ihr Picardo an der Longe von Alexandra Knauf deswegen auch etwas angespannter gewesen. Zunächst sei er etwas von der Zirkellinie abgewichen, aber sobald die beiden auf ihn turnten, sei er gut konzentriert gewesen.

Theresa-Sophie Bresch bilanzierte: "Es war toll hier zu sein und Deutschland zu vertreten. Wir sind echt super zufrieden." (mos)

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