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Freitag, 30.08.2019

Die eine happy - die andere nicht

Der zweite Dressurtag bei der EM in Luhmühlen startete mit zwei deutschen Einzelreitern. Anna Siemer und FRH Butts Avondale v. Nobre xx/Heraldik xx waren die ersten an diesem Tag im Viereck in der Heide und beendeten die Dressur mit 31,9 Punkten. Die Galopptour verlief nicht wie gewünscht, die Hannoveraner Stute war angespannt, ein Geräusch aus dem Gastro-Bereich irritierte sie. "Was wir sehr gut können, haben wir nicht gezeigt", kommentierte Siemer ihren Ritt. "Aber ich bin stolz, hier zu sein mit meinem kleinen Pferd. Sie ist außerdem der einzige Vollblüter im ganzen Feld und das wollte sie halt heute herausstellen - aber das ist nicht so ganz gefragt in der Dressur", schmunzelte sie selbst. "Einen starken-starken Galopp gibt es halt nicht. Ich bin nicht wirklich happy, aber ich heule auch nicht. Das ist kein Dressurturnier." Siemer nahm es locker: "Muss ich halt morgen zwei Mal mehr schnalzen und dann habe ich 0,8 Punkte wieder rausgeritten. Hey - mein kleines Pferd hat mich hierher gebracht, auf sie lasse ich nichts kommen. Sie hat mir zwei Träume in diesem Jahr erfüllt." Auf die Frage, wie groß ihre "Kleine denn ist, antwortete die aufgeweckte Blonde: "Och, an guten Tagen ist sie schon über 1,60 m. Heute ist sie 1,70 m groß. Sie fühlt sich heute sehr groß und denkt eh, sie ist hier der Star und die anderen sind die Statisten."



Josefa Sommer & Hamilton

Mit 29,3 Punkten beendete Josefa Sommer mit 17-jährigen Hannoveraner Hamilton ihre Dressur. Sommer strahlte: "Er war schon ein bisschen aufgeregt, aber hat ganz doll versucht, sich zu konzentrieren. Er macht dann einfach keinen Scheiß, das ist gut. Im Schritt hat er einmal die Kurzkehrt vorweg genommen, aber an für sich konnte ich alles schön rausreiten. Er fühlt sich mit seinen 17 Jahren wie zehn an." (mos)

Fotos: Stefan Lafrentz

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