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Ein echter Familienerfolg bei den Kaltbluttagen in St. Märgen

Dieses Wochenende hatte sich St. Märgen wieder einmal zum Mekka der Kaltblutzüchter verwandelt. Die Kaltbluttage mit Körung, Verkaufsschau, Schauabend und der Verbandspferdeschau mit Staatsprämierung lockten Kaltblutfreunde trotz des Wintereinbruchs in den Schwarzwald. Bereits gestern wurde es für die Hengste ernst: 13 Schwarzwälderhengste und ein Noriker stellten sich den kritischen Blicken der Körkommission. Im Rahmen des bunten Schauabends wurde der Siegerhengst ausgerufen. Der dreijährige Rubinstein, ein Sohn des Rubiniero aus der St.Pr./L.St. Maya von LVV Modem-Revisor, überzeugte auf ganzer Linie und wurde zum Sieger ernannt. Britta Harter aus Gengenbach ist die Züchterin, ausgestellt wurde Rubinstein von Werner Schultheiss (Pfullendorf). 

Der Sonntag galt heute den Stuten. Zunächst begann das Programm mit den zweijährigen Schwarzwälderstuten, unter denen der Zukunftspreis vergeben wurde. Dieser ging an die Falkenstein-Vogt Tochter Eisblume. Sie stammt aus der Zucht von Wilhelm Kuri (Waldkirch-Kollnau) und steht in Besitz von Roland und Birgitt Finsterwald (Salem). Unter den Klassensiegerinnen der vier weiteren Altersklassen (Dreijährige; Vierjährige; Fünf- bis Achtjährige und Neunjährig und älter) wurde die Gesamtsiegerin der Schau ermittelt. Es siegte die St.Pr./L.St. Maya von LVV Modem-Revisor (Z.: Maria Harter, Gengenbach; B.: Britta Harter, Gengenbach), die Mutter des einen Tag vorher ernannten Körsiegers Rubinstein. Eine Stute die kaum Wünsche übrig lässt, sehr harmonisch gebaut, im tollen Rassetyp und mit sehr guten Bewegungen ausgestattet. Das komplette Feld der Stuten zeigte sich qualitativ sehr hochwertig. Besonders erfreulich war die Präsentation der einzig noch lebenden Schwarzwälder-Schimmelstute Flora (v. Wildhüter-Montan) aus der Zucht und in Besitz von Karlheinz Reichmann aus Weilheim stehend, die momentan tragend ist. Ebenso erwähnenswert ist der Auftritt der 24-jährigen Fricka von Moritz-Retter (Z.: Karl-Friedrich Beha, Glottertal; B.: Jochen und Reinhold Wagner, Fürth). Eine Stute deren Alter ihr nicht anzusehen ist, wenn auch nicht im modernsten Typ, aber in sehr guter Schaukondition. (mst)

Fotos: Doris Matthaes

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