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Eddy Schuster wird Erster Stellvertreter

Christian Wittlinger (Eiselau), der vor einem Jahr von der Verbandsvertreterversammlung des Pferdezuchtverbandes Baden-Württemberg zum Ersten Stellvertreter des neu gewählten Vorsitzenden Karlheinz Eckerlin bestimmt worden war, kann dieses Ehrenamt nicht weiter führen. Nach Übernahme einer bedeutenden Funktion in einem privaten Agrarunternehmen steht ihm dafür nicht mehr genügend Zeit zur Verfügung. Satzungsgemäß war daher für die restliche Amtszeit aus dem Kreis der Vorstandsmitglieder ein Nachfolger zu wählen. Wie vom Vorstand vorgeschlagen, wurde der bisherige zweite stellvertretende Vorsitzende Eddy Schuster (Ellwangen-Rindelbach), der zugleich Regionalsprecher für Württemberg ist, einhellig zum Ersten Stellvertreter gewählt. Norbert Schäfer (Neuhardt), der Regionalsprecher für Nordbaden, wurde anschließend ebenso einhellig zum Zweiten Stellvertreter gewählt. Beide nahmen die Wahl an. Christian Wittlinger bleibt Delegierter.

Verbandsvorsitzender Karlheinz Eckerlin freute sich, dass die Personalsituation der Geschäftsstelle in Marbach deutlich verbessert werden konnte, bedauerte aber zugleich, dass er in seinem ersten Amtsjahr trotz guter Unterstützung des Vorstandes nicht alle seine Ziele umsetzen konnte. Stolz war er darauf, dass der Jahresabschluss für 2017 nach vielen Jahren deutlich höhere schwarze Zahlen aufweist. Dieses Ergebnis kam durch mehr Mitgliedsbeiträge zustande, aber auch durch das sehr gute Auktionsergebnis von Vermarktungsleiter Fritz Fleischmann und seinem Team beim Marbacher Wochenende 2017. Der von Schatzmeister Carsten Grill vorgetragene Jahresabschluss und der von ihm erstellte Haushaltsvoranschlag für 2018 wurden einstimmig gebilligt. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Eckerlin kündigte an, dass der Vorstand Ende Mai in einer auf zwei Tage angesetzten Klausur festlegen werde, wohin der Verband wolle und wie er seine Ziele umsetzen könne.

Einstimmig beschlossen wurden durch EU-Vorgaben erforderliche umfangreiche Satzungsänderungen, die zu einer Neusatzung führen. Um einen an die Amtszeiten von AGS und FN passenden Rhythmus zu erreichen, wurde zudem eine vorübergehende Verkürzung der Amtszeit auf drei Jahre beschlossen (bis 2020 statt bis 2021). Danach wird wieder zur vierjährigen Amtszeit zurückgekehrt werden.

Im Anschluss an die Versammlung hielt Dr. Fachtierarzt Dr. Karsten Zech aus Hannover einen hoch interessanten Vortrag über „Das Pferd im Fokus des Tierschutzes". heo

Fotos: DoMa

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