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Mittwoch, 25.03.2020

So beugen Sie Stallschließungen vor!

Die Verunsicherungen durch die Corona-Krise werden immer größer. Mittlerweile - so liest man bei Facebook und wir hörten es auch von Verbandsinternen - werden die ersten Ställe von Ordnungsämtern geschlossen. Auch Südbaden soll schon betroffen gewesen sein. Die Gründe sind unterschiedlich: Zum einen, weil das Personal vom Ordnungsamt Reitställe mit sämtlichen Sportanlagen gleichstellt, die bekanntermaßen von den Schließungsmaßnahmen betroffen sind, zum anderen aber auch, weil sich immer wieder Grüppchen an Reitern zum Ausreiten treffen und die Zwei-Personen-Regel damit umgehen. Letzteres darf nicht sein, das sollte jedem klar sein. Die persönlichen Kontakte sind auf ein Minimum zu reduzieren, die Zwei-Personen-Regel ist einzuhalten und der Mindestabstand von 1,5 Metern ebenso. Rein theoretisch ist damit Einzel-Reitunterricht auch möglich, aber auch hier sollte sich jeder hinterfragen, ob dies aktuell notwendig ist - oder ob man zur Wahrung der Rechte, die die Deutsche Reiterliche Vereinigung erreicht hat, lieber darauf verzichtet. Gesunder Menschenverstand ist nun von allen Seiten gefragt.

Zunächst jedenfalls ist den Maßnahmen der Ordnungsämter Folge zu leisten. Aber: Die Betreiber von Reitanlagen können Widerspruch bei den Behörden einlegen. Denn die Bewegung der Pferde muss sichergestellt werden. Zahlreiche Argumente, Formulare, Hilfestellungen und auch Notfallpläne für einen Bewegungsplan in den Ställen und Vereinen hat die FN bereitgestellt. Alle Downloadmöglichkeiten gibt es hier. (mos)

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