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Montag, 23.01.2023

Michael Brauchle verpasst Weltcup-Finaleinzug haarscharf

Foto: Stefan Lafrentz
Foto: Stefan Lafrentz

Michael Brauchle vertrat in dieser Hallensaison die deutschen Farben im Weltcup der Fahrer. Nach seinem Auftritt vor heimischer Kulisse in Stuttgart, hatte sich der 32-jährige Fahrer aus Aalen Etappe für Etappe gesteigert. In Stuttgart noch auf Rang vier, wurde der Hufschmied und Schlossermeister im schwedischen Stockholm Dritter, wenig später im schweizerischen Genf sogar Zweiter. Der Traum vom Weltcup-Finale, welches Anfang Februar im französischen Bordeaux stattfinden wird, rückte in greifbare Nähe. Und doch sollte er nun nicht wahr werden! Michael Brauchle verpasste nun haarscharf den Finaleinzug – wegen einem Punkt. Ärgerlicher geht es kaum.

Bereits im belgischen Mechelen blieb Brauchle hinter seinen Erwartungen und wurde Sechster, nun galt es bei der letzten Möglichkeit in Leipzig im Rahmen der PARTNER PFERD nochmal kräftig Punkte zu sammeln. Erwartungsgemäß hatte der Australier Boyd Exell auch diese Etappe des Weltcups für sich entschieden. Michael Brauchle war im ersten Umlauf mit seinem Gespann bestehend aus Balu, Joey, Fabius und Sunny sowie seinem Team Petra Brauchle und Eckard Behm am dichtesten an der Zeit des späteren Siegers dran, musste aber zwei Abwürfe in Kauf nehmen. Damit wurde er Vierter und verpasste den Einzug in den zweiten Umlauf. Hinter den Sieger Boyd Exell setzten sich die beiden Holländer Ijsbrand Chardon und Koos de Ronde auf die Plätze zwei und drei.

Nach dem ersten Umlauf hatte es seitens des Fahrer-Lagers Kritik am Parcoursaufbau des Parcoursbauers Jeroen Houterman gegeben. Zu technisch, zu eckig, hieß es. Am Finaltag war das anders: „Heute war es richtig gut. Es war ein sehr schneller Kurs mit guten Alternativen, gut zu fahren“ ließ Sieger Boyd Exell verlauten. (akb)

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