Logo
Montag, 21.11.2022

Darmstadt: Roxy Wein und Lara Theis in der L**-Kür der Ponys platziert

Mit einem vierten Platz in der L-Dressur in Donzdorf startete das Paar im Frühjahr seine erste gemeinsame Turniersaison. Foto: D. Matthaes
Mit einem vierten Platz in der L-Dressur in Donzdorf startete das Paar im Frühjahr seine erste gemeinsame Turniersaison. Foto: D. Matthaes

Roxy Wein aus Leingarten und Lara Theis aus Ditzingen konnten sich am Wochenende in Darmstadt-Kranichstein in der Kür der Ponydressurprüfung Klasse L** platzieren. Roxy Wein und ihr neunjähriger Fuchs Dimacci zeigten eine flüssige Trabtour zum Pop-Song Dynamite, das Schulterherein und auch die Traversalen dynamisch. Die Kür war mit einigen Schwierigkeiten gespickt, unter anderem die Traversalen direkt nach den Trabverstärkungen. Die Übergänge gelangen dabei sehr harmonisch. Im Schritt könnte sich der Del Estero NRW-Sohn noch etwas mehr dehnen, dem Galopp fehlte noch etwas Bergauf-Tendenz. Doch die einfachen Wechsel gelangen sicher und immer passend zur Musik. Schließlich wurde es der dritte Platz mit 72,125 Prozent hinter der Siegerin Jil Kögler aus Friedberg mit ihrem Del Estero NRW, der Vater des drittplatzierten Dimacci. Zweite wurde Sophia Luisa Duen im Sattel ihres achtjährigen DSP Cosmo Royale. Aus der Zucht ihrer Mutter Danica Duen stammt Dimacci. 2019 war er unter Sophia Luisa Duen Zweiter im Finale der sechsjährigen Dressurponys beim Bundeschampionat in Warendorf geworden. Von Roxy Wein wird er seit dem Frühjahr 2022 vorgestellt.

Sieben Paare konnten sich insgesamt für die Kür qualifizieren. Lara Theis war als Achtplatzierte aus der Einlaufprüfung nachgerückt. Mit ihrem 15-jährigen Daddy’s Daydream präsentierte sie eine anspruchsvolle Kür mit vielen einfachen Galoppwechseln und schnell aufeinanderfolgenden Lektionen. Leider machte sich der FS Don’t Worry-Sohn zeitweise etwas frei in der Anlehnung, wodurch unter anderem der Durchsprung im Galopp nicht immer erhalten werden konnte und er zweimal ausfiel. In der Trabtour steigerte er sich im Laufe der Prüfung, auch die Verstärkungen wurden dadurch ausdrucksvoller. Die Richter vergaben schließlich 67,458 Prozent: Platz sieben.

Vierte wurde Allegra Elisabeth Hüttig mit Grenzenhoes My Magic vor Pauline Kesting auf Praest’s Cameo und Olesia Volkovetska mit Follow me Fast. (mj)

Top